HMS... und jetzt?

HMS... und jetzt?

Karrierewege unserer Alumni

Transkript

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00:00:06:

00:00:22: Willkommen zu einer neuen Folge des HMS Podcasts.

00:00:25: Hier sprechen wir mit spannenden Persönlichkeiten aus unserem Netzwerk über ihren Karriereweg, ihre Erfahrungen während des Studiums und die Frage wie sich die Medienbranche gerade eigentlich verändert.

00:00:35: Ich bin Mireia Kerwatt und ich freue mich, euch heute durch die Folge zu begleiten.

00:00:40: Heute zu Gast ist Paul Hase.

00:00:41: Paul hat im Jahr two thousand seventeen den Master in Digital Journalism an der Hamburg Media School abgeschlossen und schon früh ein Thema gearbeitet, die die Medienwelt bis heute prägen – und zwar Plattformen, Community- und Digitale Strategie.

00:00:54: Sein Weg führte ihn von Xinc News über Volker & Opinary bis hin zu Meta wo er mit Medienhäusern, Creators und Sportorganisationen in ganz Zentral Europa zusammengearbeitet hat.

00:01:05: Heute ist der Selbstständig- und Berätunternehmen und Medienmarken rund um Strategie,

00:01:09: Wachstum

00:01:10: und digitale Kommunikation.

00:01:12: Mit Paus sprechen wir heute darüber wie sein Weg nach dem Bachelor überhaupt in Richtung Medien ging, warum er sich damals bewusst für einen berufsbegleitenden Master entschieden hat und wie ihn die Zeit an der HMS geprägt hat.

00:01:23: Außerdem wollen wir darüber sprechen wie sich die Medienbranche in den letzten Jahren verändert hat und welche Skills junge Medienschaffende heute wirklich brauchen!

00:01:36: Sehr gerne.

00:01:37: Wie fühlt es sich an, wieder heute in den Räumlichkeiten zu sein von der HMS?

00:01:40: Ach, ist wirklich schön!

00:01:42: Ich bin ja immer gerne hier, verbinde eigentlich gute Erinnerungen mit der HMs insgesamt und habe auch aktuell wieder ein Projekt hier an der HMs.

00:01:51: Von daher bin ich sowieso ab und zu mal hier.

00:01:54: Ja, richtig toll.

00:01:55: Dann lass uns doch mal direkt reinstarten und zwar ganz am Anfang!

00:02:00: Du hast im Bachelor Germanistik- und Politikwissenschaften studiert.

00:02:04: Warum war für dich dann genau klar dass du mal in die Medienbranche möchtest?

00:02:08: Ehrlich gesagt war das für mich schon vorher klar.

00:02:11: also ich habe auch schon vor meinem Bachelor Studium journalistisch meine ersten Schritte gemacht.

00:02:17: Ich hab bei der Hannover schon allgemein Zeitungen gearbeitet mal ein bisschen Printluft geschnuppert im Sportressort und auch dann teilweise in der Online-Redaktion mitgearbeitet frei von der Hatz.

00:02:31: Ich habe damals noch Bilderstrecken konzipiert, weil es darum ging möglichst viele Klicks auf den Webseiten zu erzeugen.

00:02:39: Und das Studium der Germanistik habe ich gewählt, weil mir Sprache und Literatur immer schon Spaß gemacht haben.

00:02:48: Ich wusste aber, dass ich danach irgendwie irgendwas mit Medien und Journalismus machen will.

00:02:55: Weil ich immer dann auch fand das ist einfach ... Also gibt mir das selber einen guten Purpose irgendwie?

00:03:00: Ich finde Journalismus ist ein ganz relevanter Teil der Gesellschaft Und da wollte und will ich gerne helfen das zu festigen.

00:03:10: Ja okay verstehe.

00:03:11: und nochmal kurz noch mal davor zurück Wie kam es überhaupt an die Stelle bei der Zeitung.

00:03:15: also wie hat sich das ergeben?

00:03:18: Das ist eine gute Frage, das waren damals... Ganz früh habe ich mich während der Schulzeit schon auf Praktika dort beworben und hab dann diese Standardpflicht-Schulpraktiker auch bei der HAZ gemacht.

00:03:32: Und bin da in Kontakt geblieben, hab den Kontakt irgendwie gehalten also schon früh Networking gemacht.

00:03:39: Das hat sich dann zum Schluss ausgezahlt.

00:03:42: Also das waren keine festen Position, waren immer so kurze Freie mitarbeiten.

00:03:47: Hat mir aber viel Spaß gemacht und so konnte ich einfach früh schon mal ein bisschen Medienluft schnuppern und mich da so verorten.

00:03:54: Hat nicht unbedingt dazu geführt dass ich weiterhin gerne schreiben journalistisch tätig werden wollte, aber hat auf jeden Fall dazu geführte schon mal erste Erfahrung zusammen.

00:04:04: War das für dich schon immer so ein Traum so Journalist zu werden?

00:04:06: Schon erst kleines Kind?

00:04:08: Nee, würde ich nicht sagen.

00:04:09: Ähm ... Ich wusste generell eher, dass mir irgendwas mit Sprach gefällt.

00:04:18: Dafür hatte ich immer eine Leidenschaft.

00:04:20: Das hätte auch in Richtung Autor gehen können aber ... Ja irgendwie ... Also Autor finde ich noch einen schwierigeren Job-Einstieg weil da muss man irgendwann mal was abliefern.

00:04:32: In den Medien ging's dann etwas schneller.

00:04:34: bin dann aber doch ein bisschen mehr an die Tech-Schnittstelle gewandert, so im Laufe meiner Karriere.

00:04:38: Weil ... ja, ein bisschen Geld wollte ich dann auch verdienen?

00:04:42: Ja voll fair!

00:04:43: Und du standest ja nach deinem Bachelor vor der Frage noch mal weiter studieren oder weiter arbeiten und du hast dir dann so einen Zwischenweg gewählt, sagen wir immer so.

00:04:52: Wie kam es dazu?

00:04:54: Also ich habe während meines Bachelors schon für das Hamburger Magazin gearbeitet also war immer irgendwie parallel arbeitend und studierend.

00:05:04: Das hat mir, also ich war da immer ehrgeizig und es hat mir irgendwie immer Spaß gebracht so Praxis- und Theorie zu verbinden.

00:05:11: Ich habe dann bei Xinc zum Ende meines Bachelorstudiums oder zur Mitte meines bachelor Studiums angefangen in der Teilzeitposition mit zwanzig Stunden in einer Woche Und das hat mir gut gefallen.

00:05:25: Bei XingNews war dann auch so einer der ersten Mitarbeitenden und konnte die Nachrichtenkurationen mit aufbauen, konnte die ganzen Newsletter-Themen mitaufbauen... ...und hab dann das HMS-Studium entdeckt, fand das irgendwie für mich einen sinnvollen Schritt nochmal tiefer in den Bereich Digitaljournalismus zu gehen und noch mal eine formalere Ausbildung in dem Bereich zu absolvieren.

00:05:49: Und habe das dann als Paket quasi in meinem Team meiner Chefin gepitscht.

00:05:58: Das kam ganz gut an und hab dann das HMS-Studium als Stipendium ... Und eine Teilzeit, also achtzig Prozent feste Positionen im Team bekommen.

00:06:12: Wow!

00:06:13: Das ist aber ein ziemlich großer Step eigentlich für so ne junge Person damals.

00:06:17: Wie genau kamst du denn da auf die HMS?

00:06:22: Ich wollte gerne was machen, was irgendwie lokal in Hamburg verankert ist.

00:06:26: Das war das eine plus.

00:06:28: ich hatte Lust auf viel Praxis und viel... Also ich hatte das Gefühl dass das HMS Journalismusstudium mir da viele Einblicke in A, viele Unternehmen aber auch viele unterschiedliche Strategien ermöglicht.

00:06:42: Das zieht sich am Ende auch so ein bisschen durch meine Karriere und durch meine Positionen die ich gemacht habe dass ich immer in so Position war, wo ich mit besonders vielen Unternehmen oder Teams zusammenarbeiten durfte und darf.

00:06:58: Und an der HMS war da eine schöne Verbindung einfach zwischen genau diesem Punkt möglichst viel und diverses lernen zu können und das auch gleichzeitig irgendwie in der Praxis anzuwenden.

00:07:10: Da hatte ich das Gefühl, dass mir das gut geboten wird.

00:07:13: Bist du damit gewisse Erwartungen reingestartet?

00:07:16: Was waren deine Erwartung damals an die Hermès?

00:07:19: Ja also meine Erwartungen waren auf jeden Fall, dass es fortschrittliche Themen aus der Medienwelt sind die wir da diskutieren zu denen ich was lernen kann.

00:07:28: das ist so das eine.

00:07:30: Das andere ist ganz klar.

00:07:33: Ich wollte gern mein Netzwerk weiter ausbauen und da habe ich die HMS auch als starken Partner sozusagen an der Stelle wahrgenommen mit irgendwie starken DozentInnen Und zu vielen habe ich heute noch Kontakt und teilweise arbeiten wir zusammen.

00:07:50: Teilweise sind wir nur solos im Austausch, jetzt gerade in Pyrrucha habe ich wieder Menschen aus meinem Studium getroffen.

00:07:56: auch jetzt in der Zeit als freier Berater hat mich vor kurzem ein Studienkollege engagiert aus dem HMS-Studium für den Workshop.

00:08:07: also das ist auf jeden Fall ein starkes Netzwerk was bis heute irgendwie anhält.

00:08:12: Das war eine Erwartung, die ich hatte und jetzt sich total erfüllt.

00:08:15: Mega gut!

00:08:16: Ja, das wird tatsächlich auch die nächste Frage.

00:08:18: Ob du damals schon aktiv mit dem Netzwerk Gedanken reingegangen bist?

00:08:21: Aber es hört sich ja schon stark danach an.

00:08:23: Hattest du auch so ein bisschen so einen Karrierehintergedanken dabei?

00:08:28: Dass es dir viel weiter hilft?

00:08:29: oder war's eher ... Ich möchte noch was lernen und ein gutes Netzwerk aufbauen.

00:08:37: Vorrangig das, was du gerade genannt hast in Richtung... Weiterbildung und Netzwerk, nachgelagert Karrierejahr.

00:08:46: Aber weil es mir natürlich noch mal innerhalb meines Lebenslaufs eine formale Credibility auf dem Thema Journalismus gegeben hat durch dann faktisches Studium in die Richtung ... Ich wusste eigentlich früh das ein Volontariat nicht so der richtige Einstieg für mich ist, weil ich bis heute finde dass das oft meistens schlecht bezahlt ist Mir nicht so die Vielfalt geboten hätte, die mir dann irgendwie das Studium so bereitgestellt hat.

00:09:16: und von daher.

00:09:17: Okay verstehe um ein bisschen die Brücke zu spannen zum HMS Alltag.

00:09:22: also wie kann man sich denn so einen Berufsbegleitendes Studium vorstellen?

00:09:25: Wie würdest du sagen sah dein Alltag aus?

00:09:27: oder ist ja die Achtzig Prozent Stelle?

00:09:29: und dann hattest Du noch Uni?

00:09:31: wie war das vereinbar?

00:09:35: Ich hab meistens von Montag bis Donnerstag Vollzeit gearbeitet.

00:09:40: Und dann Freitags, Samstag und Sonntag.

00:09:44: teilweise waren Unittage mehr oder weniger alle zwei bis drei Wochen.

00:09:51: Im Grunde bestand mein Alltag daraus, Arbeit und Studium gut unter einen Hut zu bekommen, was gar nicht immer so einfach war ... Ich konnte viele der Projekte, die ich an der HMS gemacht habe auch mit meinem Arbeitsalltag irgendwie gut verbinden und hab teilweise geforscht zu Themen, die wir damals bei Bikes in News irgendwie auf vorangetrieben haben.

00:10:15: Was dann ganz gut war.

00:10:18: Ansonsten habe ich einfach nach der Arbeit abends viel gemacht und am Wochenende also ... Klingt nach viel Arbeit, war es auch.

00:10:27: War das diese Vereinbarkeit von Studium und Job?

00:10:31: Die größte Herausforderung?

00:10:32: oder gab's noch mehr für dich?

00:10:35: Am Ende fand die Herausforderungen nicht so groß.

00:10:38: Es gab Leute in meinem Studiengang, die haben weiterhin Vollzeit gearbeitet oder waren gar nicht freigestellt.

00:10:44: Für die Tage mussten sich Urlaubstage nehmen.

00:10:47: Von daher hatten sie ein größeres Thema in der Dimension ... Nee, ich glaube an sich war für mich fast die größte Herausforderung irgendwie zu gucken.

00:11:01: Dass man die Themen, die ich im Studiengang behandelt habe, dass sie zwar einerseits mit meiner Arbeit zu tun haben aber andererseits noch irgendwie genug über den Tellerrand hinausgucken sodass ich da irgendwie auch den neuen Input bekomme, den ich mir gewünscht hatte.

00:11:21: Okay verstehe... Und würdest du sagen, oder gibt es für dich ein einschneidendes Ergebnis aus deiner Zeit hier an die Du Dich gerne erinnerst?

00:11:29: Oder den besonderen Eindruck hinterlassen hat.

00:11:34: Ich würde sagen auf jeden Fall Die Studienreisen haben für mich einen bleibenden Eindruck Hinterlassen viele Art also.

00:11:43: ich habe mehrere mitgemacht.

00:11:44: ich war zum einen in Israel das war unsere Hauptstudienreise wo wir diverse Startups besucht haben, auch teilweise so Messenger-Apps die da ansässig waren.

00:11:56: Da waren wir auch im Facebook Büro damals in Tel Aviv und wir haben lokale Medienunternehmen besucht und das war für mich zum einen ein cooler Trip weil ich privat noch gar nicht in Israel war und andererseits dass einfach ein sehr spannender sehr techlastiger Medienmarkt ist.

00:12:18: Ich war noch bei einer zweiten Studienreise dabei in Skandinavien, wo wir unter anderem Oslo-Koppenhagen besucht haben und verschiedene Medienunternehmen dort.

00:12:32: Und das war nochmal ebenso spannender Blick auf einfach viel Zukunft und viel Zahlungsbereitschaft der Bevölkerung für Medieninhalte die wir so hier glaube ich in Deutschland nicht in der Form sehen Und das hat auf jeden Fall meinen Blick extrem nach vorne gerichtet.

00:12:52: Insgesamt fand ich die Themen an der HMS, das habe ich auch immer Leuten gesagt, die mich danach so gefragt haben.

00:13:00: Würdest du es empfehlen oder nicht?

00:13:02: Hab ich gesagt, wenn man das Studium macht, man darf nicht unterschätzen und quasi wieder in seinen Arbeitsalltag zurückgeht.

00:13:09: Man darf nicht unterschätzen wie weit vorne die Themen sind, die da behandelt werden also wie modern an der Spitze der Innovation, weil das was man im normalen Medienhaus vielleicht so Tag für Tag bearbeitet oder macht sind nicht alle diese Themen die da behandelt werden.

00:13:31: Oder sind nicht in der Ausprägung vorhanden.

00:13:34: von daher darf man es glaube ich auch wenn man danach zurück irgendwie ein weiteres Berufsleben geht.

00:13:42: ja man darf das einfach nicht unterschätzen.

00:13:43: dass man da sehr weit vorne mit dem ganzen Wissen

00:13:46: ist Richtig schön gesagt.

00:13:48: Und noch mal auf die Medienreisen zurückzukommen, du warst auch dieses Jahr dabei?

00:13:51: Hattest du schon mehrfach gesagt im Perugia oder generell Skandinavien?

00:13:56: Warst ja auch freiwillig, sag ich jetzt mal so dabei.

00:13:59: Wie kommt es dazu, dass du immer wieder an solchen Trips teilnimmst?

00:14:02: Ist das die Atmosphäre, die da herrscht und wahrscheinlich eine Mischung aus beiden Unternehmen, die man dort besucht?

00:14:08: Also dieses Jahr in Perugio war ich tatsächlich nur Kamingespräch-Gast eingeladen von Christopher Buscho Für einen Abend, ich war ansonsten privat beruflich auf der Konferenz an sich.

00:14:25: Bin aber immer wieder gerne irgendwie Teil dieser Veranstaltung, weil ich einfach finde so das ist ein cooles Angebot.

00:14:33: Man kommt relativ schnell in Kontakt mit diversen neuen vor allem Medienunternehmen oder auch Persönlichkeiten aus der Branche erfährt irgendwie spannende Insights.

00:14:44: Und ich finde einfach die Gemeinschaft irgendwie nett.

00:14:46: so aus den HMS-Menschen, das macht immer Spaß und von daher, welche Chance kriege, würde ich immer gern dabei.

00:14:54: Das glaube ich dir.

00:14:55: Ich weiß gar nicht, ob es jetzt stattgefunden hat aber ich hatte auf LinkedIn gesehen, dass du so ein Paddle-Journey in Perugia veranstalten wolltest?

00:15:01: Hat das am Ende eigentlich stattgefundet?

00:15:02: Nein leider nicht!

00:15:04: Ich spiele so leidenschaftlich gerne Paddelspiele Aber die...ich habe das Gefühl, die Hardcore JournalistInnenwelt ist noch nicht bereit für Paddle.

00:15:13: Ich hab das schon mal hier in Hamburg so ein bisschen mehr mit einer Marketinglastigeren oder Kommunikationslastigeren Runde versucht.

00:15:20: Es hat besser geklappt.

00:15:21: Da haben wir einen Afterwork Event Also ein Pedal-Afterwork-Event gemacht.

00:15:28: In der Core-Journalist in einem Welt, in Pirocha hat das leider nicht funktioniert.

00:15:34: Da gab es nicht genug Interesse.

00:15:36: Schade mehr!

00:15:37: Next time übernächsten wie den Reisgeleuchten?

00:15:39: Ich

00:15:39: bleib dran und ich geb da nicht auf.

00:15:41: So dann nochmal zurück zu Xing News.

00:15:44: Während du ja nachher angefangen hast was wir bei Xing news.

00:15:47: Wie bist du da in die Stelle gekommen?

00:15:48: weil es ist ja keine reine... also Xing ist eigentlich kein reines Journalistinnen Unternehmen.

00:15:53: Wie kam es zu diesem Switch?

00:15:58: Du meinst jetzt zu dem Switch, dass Ksing auch News machen wollte?

00:16:01: Genau also wie bist du überhaupt zu Ksinger gegangen?

00:16:03: bei eigentlich hat's ja nichts für Journalisten am Anfang gehabt bevor Ksings aufgebaut wurde.

00:16:09: Ich bin quasi gekommen mit dem Aufbau von News das heißt als eine ging mit dem anderen einher.

00:16:16: Damals war es noch ein sehr kleines Thema.

00:16:18: Xing wollte versuchen, für sich als Plattform die Aktivität zu steigern und hat gesehen dass das News-Thema oder das Contentthema eines ist was das für die Plattform erfüllen kann.

00:16:31: und da gibt's ja auch andere Plattformen wie LinkedIn beispielsweise, die das dann irgendwie ein paar Jahre später für sich auch entdeckt haben.

00:16:39: Mit Aufbau dieses Themas fand ich so spannend, dass ich dachte, da will ich gerne Teil von sein.

00:16:45: Es hat mir auch einen Arbeitsumfeld ermöglicht, wo eigentlich nach wie vor immer noch jederzeit gerne wiederarbeiten würde.

00:16:53: Nämlich in der insgesamt newworkigen Tech-Welt.

00:16:59: Das finde ich sind Arbeitgeber insgesamt, die mir im Vergleich zu einem klassischeren Verlagshaus nochmal ... spannende Perspektiven bieten und ein sehr gutes Arbeitsumfeld, wie ich finde.

00:17:12: Und was genau hat es denn da so besonders gemacht?

00:17:15: Einfach dass man viel Freiheit hatte in der Gestaltung von neuen Maßnahmen zum Beispiel oder auch Flexibilität?

00:17:21: Ja also im Grunde all das was du gesagt hast.

00:17:23: damals ging's war die Firma im krassen Wachstum und das waren richtig gute Zeiten.

00:17:30: wir haben ein richtig starkes Team damals aufbauen können und haben viel zusammen gearbeitet, aber auch viel zusammen gefeiert.

00:17:38: Und viele Projekte einfach mit besonders viel Spaß gemacht.

00:17:46: Das fand ich super!

00:17:47: Da war ich gerne Teil davon.

00:17:50: Insgesamt die New-Work-Arbeitskultur finde ich eine von der sich – auch wenn es teilweise heißt, die ist schon wieder überholt.

00:17:58: Viele Firmen berufen ihre Mitarbeitenden jetzt wieder ins Büro zurück und die Zeit von Remote Arbeit usw.

00:18:04: ist eher vorbei.

00:18:06: Ich bin da wie vor ein Freund davon, bin nach wie vor einen Freund von New Work-Prinzipien.

00:18:11: Finde das Schaft einfach ein gutes Umfeld wo sich Mitarbeiter auch entfalten können Und Dinge vorantreiben können mit viel Eigeninitiative.

00:18:19: Das war damals bei Xenius genauso.

00:18:22: Okay, verstehe.

00:18:23: Das klingt ja auch nach einem superfortrittlichen Unternehmen für die Polizei damals.

00:18:27: Total!

00:18:27: Es war hier so im Jahr zwei Tausend siebzehn rum, achtzehn?

00:18:31: Ungefähr, ja...

00:18:32: Ja und du hast da nicht nur im typischen Journalismus gearbeitet sondern auch so Audience Development.

00:18:38: was hat dich denn damals so gefesselt?

00:18:39: Du hast jetzt schon immer gesagt oh Journalismus möchtest du weiterdenken weiterbringen weil es ist wichtig aber so Audience development?

00:18:46: warum

00:18:47: also in Mit Hinblick auf die teilweise gängige Definition, dass Audience Development auch so ein SEO Search Engine Teil mit einschließt.

00:18:59: Das war es damals nicht, sondern es ging einfach insgesamt darum sich Strategien und Methoden-Taktiken zu überlegen wie die Inhalte, die man so produziert oder die man kuratiert wie damals bei XingNews, wie die auch gelesen und konsumiert werden.

00:19:16: Und das finde ich ist eine... Nach wie vor grundsätzliche Herausforderungen im Journalismus insgesamt oder für Contentproduzierende, dass man sich mehr Gedanken darüber macht nicht nur zu senden und Inhalte zu produzieren sondern auch Strategien entwickelt.

00:19:32: Wie diese Inhalten dann zur eigenen Community gelangen?

00:19:35: Und wie die Inhalter irgendwie Mehrwert schaffen und am Ende auch wirklich konsumiert werden?

00:19:42: Dass ich mir darüber früher Gedanken machen durfte bei XingNews fand ich super!

00:19:49: Ein Teil davon war zum Beispiel der Aufbau von Social Media.

00:19:52: Also wir sind dann mit der Aggregatorenmarke quasi XingNews, die im weitesten Sinne zunächst einmal erst nur Inhalte korrektiert hat von anderen Medien später auch mit einer eigenen Redaktion Inhalts selbst produziert und auf Social Media gegangen.

00:20:09: Ich habe die Kanäle aufgebaut Uns eigene Communitys aufgebaut und dieses Thema Audience Development einfach noch mal viel stärker auch gelebt.

00:20:21: Und das fand ich super, also das Thema per se im Prinzip diese ganze Rolle so wie sie bei XingNews damals gemacht habe die war gar nicht so festgeschrieben sondern hat sich sehr stark entwickelt von der wirklich operativen Nachrichten-Kuration für Newsletter für Themenseiten auf der Plattform Xing dann hin zu Social Media und Partnermanagement von Publischern sich quasi mit Inhalten an den Newslettern beteiligt haben.

00:20:48: Und da bin ich dann so quasi mitgewachsen in den Tätigkeiten.

00:20:53: Was würdest du sagen, rückblickend welcher Kanal war damals am schwierigsten zu knacken?

00:20:57: Da sind ja noch mal ganz andere Zeiten gewesen als heute.

00:21:02: Also damals fand ich besonders schwierig zu knaken Twitter weil... So das reine Senden von einem Artikel.

00:21:12: Und im ersten Schritt haben wir damals eher nur Artikel produziert und noch wenig Audio und Video, das kam dann ein bisschen später.

00:21:19: Fand ich auf Twitter immer schwierig weil da einfach so einen Gewisser... Also ich rede jetzt wirklich von der alten Twitterzeit lange vor X und so und lange vor Elon Musk usw.. Da herrschte immer so ein gewisser Humor, der schwierig war zu treffen.

00:21:34: Von daher würde ich sagen, war das damals die größte Herausforderung.

00:21:37: Facebook hat im Grunde noch früher ganz gut funktioniert über Link shares.

00:21:45: also da konnte man relativ plausibel und gut irgendwie Artikel teilen für die Zielgruppen Und das kam auch ganz gut an.

00:21:55: Heutzutage hat sich dann natürlich viel einfach komplett geändert und muss man irgendwie ganz anders denken und verstehen.

00:22:01: Jetzt

00:22:03: schlagen wir mal die Brücke zu heute.

00:22:06: Was würdest du sagen, ist dann der schwierigste Kanal zu knacken?

00:22:12: Ich weiß gar nicht ob es einen schwierigsten Kanal gibt.

00:22:15: Vor allem geht es gerade darum in Medien auch das Mindset zu ändern in mehrere Richtungen.

00:22:23: Zum einen geht es darum wie ich eben schon so ein bisschen angerissen habe viel stärker darauf zu gucken.

00:22:29: Wie schaffe ich mit den Inhalten eigentlich einen Dreh der auch Mehrwert erzeugt.

00:22:34: Auf der einen Seite bei der Community, wie mache ich mir überhaupt als Journalist in Gedanken?

00:22:40: Auch darüber dass sich nicht nur produzieren muss sondern das mein Inhalt auch konsumiert werden muss.

00:22:45: und wo wird er konsumert und in welcher Situation wird er Konsumiert oder in welchem Format wird er vielleicht am besten konsumierte?

00:22:52: Und nicht zuletzt muss man glaube ich die Dynamiken von sozialen Netzwerken verstehen.

00:22:59: Meiner Meinung nach, wenn man sich die Plattformen anguckt sind die erfolgreichen Accounts weltweit gesehen vorrangig Creator und Influencer.

00:23:10: Und Medien müssen glaube ich viel stärker.

00:23:14: statt nur auf sich zu gucken und zu überlegen wie oft man im Zit slot von neun bis achtzehn Uhr auf Facebook posten kann sollte man sich lieber mal überlegen hey da draußen gibt es ganz viele erfolgreiche Individuelle Creator mit ganz vielen Themen und irgendwas müssen die ja richtig machen, dass sie so erfolgreich sind.

00:23:36: Und jetzt umhören wir weitere Brücke noch mal chronologisch in deinem Lebenslauf zu bleiben und es muss mir kurz helfen wie man das Unternehmen ausspricht.

00:23:42: VOSA?

00:23:44: Ja WOKA, dahinter steckt der Verein für Journalismus- und Medienkritik EV, der hier in Hamburg ansässig ist.

00:23:51: Ah, nice.

00:23:52: Okay also Voker warst du dort auch noch aktiv parallel zu singen und aus sehr einer Innovations- und Zukunftsthemenjournalismus gearbeitet?

00:23:59: Ich sehe schon das passt auf jeden Fall.

00:24:01: Warum damals das noch parallel on top?

00:24:03: Du hattest ja eigentlich genug zu tun die ganze Zeit.

00:24:07: Im Grunde Ja ich habe mich nicht gelangweilt aber ich war schon immer jemand der einfach Bock hatte auf irgendwie viel zu tun Und viele spannende Sachen und wenn man mich mal anzündet für ein Thema dann Lauf ich da auch ganz gut los.

00:24:20: Mit Volker zusammen habe ich damals mit einem Co-Organisator, der bis heute ein sehr guter Freund von mir ist.

00:24:28: Und auch mit Studienkollege aus meinem Studiengang Daniel Mosbrocker die Volker Innovation Days beim Spiegel organisiert.

00:24:36: das war damals eine Zukunftskonferenz oder eine Konferenz für die Zukunft der Medien und Newsbranche Und das hat viel Spaß gemacht, um die Hundertfünfzig-Zweihundert Menschen aus dem gesamten Dachraum zusammenzubringen.

00:24:54: Aktuelle Themen zu diskutieren und Herausforderungen zu diskutiert und zu gucken wie man vielleicht zu neuen Lösungen kommt.

00:25:04: Und würdest du sagen, dass es damals Themen gab die dort schon relevant waren und heute auch noch relevant sind?

00:25:10: Ja auf jeden Fall.

00:25:11: Also alles rund um digitale Transformation von Verlagen- und Medienunternehmen ist wahr und ist hochrelevant.

00:25:19: vor allem das Thema Geschäftsmodelle.

00:25:21: Das hat uns damals schon beschäftigt und ist nach wie vor glaube ich sozusagen im Großen noch etwas ungeknackt in der Medienbranche.

00:25:31: Ansätze, dass man seine Erlösströme heutzutage viel mehr zum einen ins digitale Verlager das irgendwie klar aber zum anderen diversifiziert.

00:25:41: Das ist so das andere.

00:25:42: Aber nach dem Heiligen Graal suchen alle immer noch.

00:25:45: die Frage ist ob es den wirklich gibt oder ob's am Ende auf eine Aufsplittung von unterschiedlichsten Revenue Streams hinausläuft?

00:25:53: Das hat uns damals beschäftigt und insgesamt überhaupt wie man Räume schafft, in denen ehrlicher Austausch stattfindet.

00:26:03: Zum einen und in denen dann irgendwie Lösungen auch entwickelt werden.

00:26:09: Auch das war damals ein Thema und halte ich heute nach wie vor für ein relevantes

00:26:14: Thema.

00:26:14: Okay.

00:26:15: So, das nächste Unternehmen was ich noch nicht so ganz wusste wie ich es auch spreche Openary?

00:26:20: Fast Opinary aber ich glaube auch da gibt's verschiedene Varianten.

00:26:25: Okay sehr gut danach kam der Wechsel zur Opinary.

00:26:28: dort warst du als Head of Newsroom Partnerships im Dachraum tätig.

00:26:32: warum der Schritt und warum das Unternehmen danach?

00:26:35: Opinary war damals ein Startup.

00:26:39: in Berlin ist jetzt ja weiß ich gar nicht, ob man das als Scale-Up mittlerweile bezeichnen würde.

00:26:43: Jedenfalls wollte ich gerne.

00:26:47: nach meiner Tätigkeit Backsing News hatte ich einfach Lust noch mal auf ein anderes Umfeld, auf ein noch schnelleres Umfeld auf super schnelle Entscheidungswege und vor allem hat mir das Tool oder das Produkt der Firma sehr zugesagt.

00:27:08: also Opinry macht ja diese kleinen Umfrage-Tools, die man in Onlineartikeln findet.

00:27:14: Wo man beispielsweise so eine Nadel hat ... Also beim Spiegel gab es das damals oder bei Focus Online, wo man dann, weiß ich nicht, wenn Sonntags der Tatort lief, konnte abgestimmt werden.

00:27:26: Wir hatten den Tatort gefallen supergut und schlecht.

00:27:29: Dann konnte man als LeserInnen abstimmen Und das fand ich eine schöne, superleichtgewichtige Möglichkeit für Online-Medien mit Leserinnen in Kontakt zu treten und Meinung zu generieren.

00:27:51: Das Thema Engagement anzugehen wo ich schon immer fand dass einfach online Artikel und wenn sie keine Kommentarfunktionen oder keine Forenfunktion oder sonstiges hatten sind im Grunde Einbahnstraße, ich sende und der die Leserin darf empfangen.

00:28:12: Und das fand ich eine schöne Methode wie man sich beteiligen konnte und gleichzeitig hat es einen zusätzlichen Erlösstrom für die Medien dargestellt weil nach den Umfragen dann Anzeigen ausgespielt wurden wo es dann ein Revenue-Share Modell gab an dem die Medien beteiligt wurden.

00:28:28: Okay verstehe.

00:28:29: und dann von einem kleinen Startup oder wie viele wartet er eigentlich?

00:28:33: Ja, wir waren glaube ich so oben die vierzig-fünfzig Leute.

00:28:37: Also es war fast dann so ein mittelgroßes Startup.

00:28:39: Ja also klein ist bisschen übertrieben.

00:28:43: Dann ging's aber zu einem richtig fetten Unternehmen und dann kam es zum Meta.

00:28:47: Das war ja nochmal eine ganz andere Hausnummer würde ich mal sagen.

00:28:50: einfach auch von der Größe und wahrscheinlich von Entscheidungen wie schnell oder wie langsam sie getroffen werden.

00:28:55: Wie kamst du denn doch zu dem Schritt?

00:28:56: Du möchtest wieder in ein großes Unternehmen und warum Meta damals?

00:29:03: Ich glaube, das war schon immer eins meiner Karriereziele für eine der großen und vor allem relevanten Plattformen zu arbeiten.

00:29:14: Damals noch Facebook.

00:29:16: Ich kannte jemandem aus dem News-Partnerships Team, der bereits dort gearbeitet hat einfach aus der Branche und aus meinem Netzwerk heraus und wir hatten über die Stelle gesprochen.

00:29:28: Und schlussendlich ... habe ich mich ganz normal beworben, zwar über eine Empfehlung dieses Kollegen.

00:29:35: Aber ganz normal beworben bin dann durch... Ich weiß gar nicht mehr ganz genau.

00:29:39: Ich glaube sieben vielleicht acht Interviews Bewerbungsgespräche gegangen unterschiedliche Art von Hiring Manager bis fachlichen Interviews bis Problemen und wie ich sie gelöst habe Gesprächen Und hab dann das Angebot bekommen und in Hamburg die Stelle angetreten.

00:30:05: Ja, verrückt!

00:30:05: Ganz andere Hausnummer noch mal... Da hast du nicht nur mit Creators gearbeitet, sondern auch mit Medienhäusern, Sportorganisationen eher mehr.

00:30:13: Spricht man das so richtig aus?

00:30:14: Ja, genau.

00:30:16: Hauptsächlich in Richtung Zentral-Europa hieß es bei uns beim Meta der Dachraum und der Binnelux-Raum.

00:30:23: Es gab vereinzelt immer mal wieder Projekte, die auch weit darüber hinausgingen.

00:30:27: Teilweise auch mit globalen Partnern waren.

00:30:31: Eines meiner größeren Sportprojekte zuletzt war Olympia in Paris wo ich für Metaglobal die Produktpartnerschaften verantwortet und geleitet habe.

00:30:42: das war auch für die Firma ganz spannend weil da ich als Vertreter aus dem deutschen Team dann mit den Produktkolleginnen aus dem Silicon Valley viel zusammengearbeitet habe und die mich auch immer gefragt haben, ach du sitzt gar nicht in New York.

00:30:57: Und ich ist so in Hamburg in Deutschland!

00:31:01: Das war sehr spannend

00:31:03: ja.

00:31:04: Gab es eigentlich mal eine Begegnung mit Mark Zuckerberg oder ist das ausgeblieben?

00:31:08: Lustigerweise hab' ich dir nie getroffen.

00:31:10: wir sind einmal in einem Gebäude sozusagen, als ich im Silicon Valley war.

00:31:19: In Ferne aneinander vorbeigelaufen.

00:31:22: aber abgesehen von den wöchentlichen virtuellen Q&As die es mit ihm gab habe ich ihn nicht persönlich getroffen und er hat auch nicht bei mir angerufen wenn er irgendwelche Features oder neue Plattformen releasen wollte.

00:31:33: Ja Mist!

00:31:34: Ja komisch

00:31:35: wirklich.

00:31:36: Aber Silicon Valley du hast gerade angesprochen wie kann man sich da die Arbeitsatmosphäre vorstellen?

00:31:40: das ist doch wahrscheinlich Verrückt, oder?

00:31:43: Also es ist sehr spannend.

00:31:45: Die Firma dort hat erst mal einen Riesencampus und ein Campus bedeutet dann da ist im Grunde Bürogebäude eigentlich so das Mindeste was vorhanden ist.

00:31:57: du hast dann neben Fitnessstudio Fahrrad Reparaturshop Diversen Restaurants und Kantinen wo du kostenfrei essen kannst irgendwelchen Freizeiträumen Playstation spielen kannst oder keine Ahnung, irgendwie deine abendliche Feierabendzeit verbringen kannst.

00:32:17: Alles Mögliche was man sich so vorstellt So spannend und aufregend das klingt dass es immer glaube ich besonders cool wenn man auch nicht jeden tag das hat.

00:32:27: irgendwann wird zur normalität.

00:32:29: Was mich insgesamt überrascht hat bei meinem Besuch dort War wie arbeitsreich trotzdem die atmosphäre ist.

00:32:38: also am ende hat man natürlich nicht zwingend weniger zu tun, nur weil man da arbeitet und die ganzen Freizeitmöglichkeiten hat.

00:32:46: Sondern du hast genauso deine Projekte und genauso deine Themen an denen du arbeitest und die du voranbringen willst.

00:32:52: Und deswegen ist es auf jeden Fall eine sehr arbeitsreiche und fokussierte Atmosphäre würde ich sagen.

00:33:00: Und wie oft warst Du dann da vor

00:33:01: Ort?

00:33:02: Ich war einmal da Glücklicherweise in meinen fünf Jahren, was mich sehr gefreut hat.

00:33:08: Als ich angefangen habe bei Facebook war genau die Corona-Zeit.

00:33:13: Das heißt, in den Coronajahren war auch das Reisen insgesamt für die Firma etwas restriktiver.

00:33:19: Ja, verstehe und hättest du dir vorstellen können ab einem bestimmten Punkt vor Ort zu leben?

00:33:25: In Kalifornien oder ja ... Nee, ich glaube nicht.

00:33:33: dann schon eher in New York, das hat mich irgendwie mehr gereizt als ich da war.

00:33:37: Einfach weil mir die Stadt auch noch ein bisschen besser gefallen hat.

00:33:42: der Campus wo sich die oder die ganzen Campus wo sie die Tech Firmen eigentlich befinden im Silicon Valley sind eher etwas abgeschieden in kleineren Städten oder Orten.

00:33:55: San Francisco ist als nächstes ein möglicher Wohnort da, das wäre für mich einfach, weil ich mit San Francisco nicht so warm geworden bin, nicht so das Richtige gewesen?

00:34:06: Ja okay, verstehe.

00:34:07: und jetzt nochmal zur Arbeit zurück bei damals Facebook-Holtimeter.

00:34:12: Wie verändert sich denn die Perspektive wenn man auf der anderen Seite sitzt und eigentlich schaut Auf der Plattformseite wie dass alles funktionieren kann?

00:34:19: Also erstmal ist es insofern gar nicht so einfach, weil die ganzen Plattformen und sowas auch bei uns für die Branchen, für die sie dann zuständig sind oder mit denen sie Partnerschaften betreiben wollen.

00:34:35: nicht unendlich viele Leute einstellen.

00:34:37: Wir waren auch ein kleines Team,

00:34:39: d.h.,

00:34:39: die Anfragen, die aus dem Markt oder den Märkten und den Ländern kamen, waren riesig.

00:34:45: D.h.

00:34:45: man musste erst mal überhaupt priorisieren und gucken, an welcher Stelle kann ich denn etwas tun?

00:34:52: Das ist das eine, was sich geändert hat, wenn man für so ne große Plattform arbeitet.

00:34:59: Auf der anderen Seite muss man hin- und wieder mit ... mehr Kritik oder persönlichen Ansichten aus den jeweiligen Medienunternehmen umgehen, die Menschen, die dort arbeiten vielleicht der Firma gegenüber haben.

00:35:17: Ich habe es versucht damit immer pragmatisch zu halten weil am Ende finde ich müssen beide Parteien da auch immer auf Basis einer Business Entscheidung diskutieren und da hilft das glaube ich immer gar nicht so viel wenn man persönliche Einstellungen oder persönlichen Idealismus da irgendwie davor hängt.

00:35:39: Das waren so zwei große Sachen und ansonsten fand ich einfach die insgesamt Perspektive mit besonders vielen Kulturen, bei Metaarbeitskulturen auch zusammenzuarbeiten aus unterschiedlichsten Ländern super super bereichern.

00:35:52: das ist auch eine Sache die ich versuche jetzt in meiner Selbstständigkeit weiter betreiben zu können Weil es einfach super viel Spaß macht, mit Menschen aus anderen Ländern und völlig unterschiedlichen Sichtweisen zusammenzuarbeiten.

00:36:08: Man konnte relativ schnell erfahren wo in welchem Medienmarkt irgendwie was gerade abgeht Und das war auch noch mal eine sehr coole Perspektive wie unterschiedliche eigentlich die Märkte funktionieren und wo es dann vielleicht doch gemeinsam Karten gibt.

00:36:21: Verstehe und in Hamburg Wie viele wartet denn eigentlich bei euch im Team?

00:36:26: Wir waren am Anfang so ungefähr, ja ... Das müsste ich mal nachrechnen.

00:36:32: Ich glaube so um die vier, fünf Leute?

00:36:34: Oh!

00:36:35: Was ist da nicht so viel?

00:36:36: Nee.

00:36:37: Also wir waren eingebettet in ein globales Team was dann sozusagen viel größer war.

00:36:43: Ich weiß es jetzt nicht mehr ganz genau in Richtung, bestimmt um die Hundert oder so aber insgesamt für Zentral-Oberwarns sehr wenige Menschen.

00:36:53: Das klingt wirklich nie so viel.

00:36:56: Was würdest du sagen, aber war das dann schon eine anstrengende Zeit?

00:37:00: Weil viel Arbeit wahrscheinlich auf sehr wenige Leute abgewälzt wurde.

00:37:04: Ja, auch abgewältzt würde ich es gar nicht nennen.

00:37:07: Wir konnten schon sehr viel auch Prioritäten anhand des Marktes selber setzen und Projekte vorantreiben.

00:37:18: Aber klar also wie gesagt habe die unser aller Postfächer waren voll.

00:37:23: Ich weiß, dass man immer mal so aus dem Markt auch so viel Kritik gehört hat in Richtung Ja du antwortest ja gar nicht und so.

00:37:30: Aber das war weniger Absicht.

00:37:32: eher musste ich irgendwie meine eigene Zeit gut managen und sozusagen dann entscheiden.

00:37:38: auf die dreihundert-achtenzwanzigste E-Mail kann ich dann vielleicht auch nicht mehr antworten wenn es dann irgendwie spätabends ist.

00:37:44: Genau da musste man einfach selber ein bisschen drauf achten.

00:37:48: Du klingst generell als ob schon Zeitmanagement sehr gut bist.

00:37:51: Hast du da Tipps für unsere Zuhörerinnen?

00:37:55: Oh, spannend!

00:37:56: Also ich nehme mir Zeitmanagement gar nicht so aktiv vor.

00:38:00: Ich bin grundsätzlich ein entspannter Mensch.

00:38:04: deswegen glaube ich gelingt mir Zeit-Management ganz gut.

00:38:07: Ich glaube man muss sich gerade in der Arbeitswelt sehr aktiv auch Offline-Zeiten nehmen.

00:38:14: Wenn man sagt, um neunzehn Uhr habe ich meinen Sportkurs und muss um achtunddreißig von zu Hause aus dem Homeoffice oder Büro los, dann ist das halt deine Priorität für den Abend.

00:38:26: Ich glaube, dass für sich einzuhalten und genau solcher Art Termine für sich zu priorisieren.

00:38:36: halte ich für sehr gesund und halte auch für notwendig, damit man am Ende gute Arbeit abliefern kann.

00:38:41: Weil nur wenn man vierundzwanzig sieben irgendwie vor E-Mails und am Computer hängt heißt das nicht dass man ganz tolle Arbeit macht sondern am ende zählen die Ergebnisse.

00:38:52: Und ob die für die eine Person irgendwie zwischen fünfzehn und fünfzehnt und dreißig entstehen oder für andere Personen zwischen acht und zwölf Uhr finde ich völlig irrelevant Solange dann sozusagen Timelines und Ergebnis einfach stimmen.

00:39:05: Deswegen würde ich immer Mut haben und Konsequenz sein, sich seine eigenen Tagesprioritäten klar zu haben.

00:39:16: Vielleicht auch einen klaren Wochenplan zu haben hilft es auch immer so ein bisschen grob festzuzurren.

00:39:20: für mich gerade jetzt auch in der Selbstständigkeit was ich pro Woche eigentlich machen will damit man den Fokus nicht verliert.

00:39:27: solche Sachen helfen auch nicht blind jeden Kalender in weit, nur weil man ihn irgendwie von rechts und links bekommt.

00:39:34: Einfach immer annehmen, weil man denkt ja gut das muss ich jetzt aber machen sondern man kann auch mal ablehnen und dann einfach sich um einen neuen Termin kümmern.

00:39:41: also auch das ist völlig in Ordnung und völlig

00:39:42: normal.

00:39:43: Ja es sind auf jeden Fall gute Tipps.

00:39:45: die muss ich auch mal selbst ein bisschen besser umsetzen.

00:39:49: und bei Meta da hast du ja... Hast du eben schon gesagt Olympia war ein großes Projekt.

00:39:54: was waren denn noch so Projekte?

00:39:56: Was hast du konkret beim Meta damals gemacht?

00:39:58: Wir haben ganz verschiedene Sachen gemacht.

00:40:00: Wir haben zum einen so im Bereich Education verschiedene Programme entwickelt, unter anderem einer Digital News Masterclass wo wir über tausend fünfhundert Journalistinnen geschult haben in relevanten digitalen Themen von wie funktionieren soziale Netzwerke bis zu wie Texte ich richtig, wie schaffe ich eigentlich Prozesse innerhalb meines Teams oder meiner Redaktion um Social Media Kanäle richtig zu bedienen.

00:40:34: Das war so eins bis hin dann zur verschiedenen Einzelberatung mit kleinen und großen Medienunternehmen, mit lokalen und nationalen Medienunternehmens wo wir uns einfach die oder wo ich mir die Strategie angesehen habe, die Social Media Strategie und dann beraten habe mit Hinblick auf sowas wie ... sich mal Gedanken zu machen, also auch mal einen Schritt zurückzutreten und mal Gedanken zumachen was sind eigentlich eure Ziele als Unternehmen.

00:41:02: Was sind eure Zielen mit den Inhalten die ihr macht?

00:41:04: Und was ist da der Schlaustweg das auch sinnvoll über Social Media zu distribuieren bis hinzu auch kleineren Einzelberatungen für Social Media Teams und das mache ich heute auch noch Die einfach selber im Unternehmen.

00:41:19: oft wird Social Media immer so.

00:41:22: Ja, die gibt's irgendwie auch.

00:41:24: Und da gibt es so ein oder zwei Menschen, die haben halt irgendwie so die Passwörter für die sozialen Netzwerke und die werden dann so mitgeschliffen und die zu empowern und zu ermutigen und auch mit Handwerkszeug am Ende des Tages auszustatten strategisch zu denken, eine Social Media Strategie zu entwickeln und die dann auch im Haus zu vertreten sodass am Ende daraus auch richtig ein Business Case wird dass auch anerkannt wird.

00:41:53: Das war Teil der Aufgabe und nicht zuletzt einfach Feedback aus den Märkten, aus der Medienbranche, aus einer Creator-Welt-, aus der Sportbranche zu Metaprodukten, Facebookprodukten oder Instagram einzusammeln mit dem Produktteam zu diskutieren und überlegen welche Lösungen man bauen oder schaffen kann die man dann auch mit einzelnen Partnern testen konnte

00:42:17: Okay.

00:42:18: Und auch damals war ja schon Creator-Economie so ein bisschen auf dem Vormarsch, heute Präsenter Daniel ist ja auch häufig in der Diskussion.

00:42:26: würdest du sagen dass Creator heute Medienhäuser herausfordern oder vielleicht sogar ergänzen können und sich gar nicht in Konkurrenz stehen müssen?

00:42:35: Also eine Konkurrence glaube ich es ist auf keinen Fall weil's einfach am Ende des Tages machen Medien Journalismus in erster Linie nicht und das müssen sie auch gar nichts, auch gar nicht ihre Aufgabe.

00:42:50: Ich glaube Ergänzung kann es sein.

00:42:54: wichtig finde ich im ersten Schritt erstmal und das versuche ich immer wieder an meinen Beratungsprojekten unterzubringen mit den Teams zu diskutieren dass man Creator zum einen anerkennt für die Logiken weil Sie verstanden haben wie man Audiences aktiviert, wie man Communities entwickelt.

00:43:17: Wie man ein Connect schafft zwischen Inhalten die man selbst erstellt und Feedback was man aus der Community bekommt wie man überhaupt Relevanz erzeugt in sozialen Netzwerken mit Inhalten.

00:43:32: Und wenn man das anerkennt und weniger sich so Fragen stellt, wie die arbeiten ja alle gar nicht.

00:43:40: Was überhaupt nicht stimmt.

00:43:41: also creator arbeiten genauso hart wie andere Menschen auch.

00:43:45: und wenn man dann als Medienunternehmen auch das höre ich immer mal wieder dass es dann darum geht, hey aber die müssen ja gar nicht auf ihre Markenhoheit achten.

00:43:54: Auch das ist nicht richtig weil auch ein Creator muss.

00:43:56: natürlich also die Marke, die einen Creator hat, ist das Heiligste.

00:43:59: Also wenn da irgendwie schlechte Stimmung oder ein Shitstorm oder sonstiges entsteht kann auch so ein Creator schneller auf dem Abstellgleis stehen.

00:44:08: Also auch darauf müssen Creator achten.

00:44:10: und wenn man das alles anerkennt glaube ich können Medien ganz viel von Influencern lernen und Teile dieser Logiken für ihre eigenen Inhalte vielleicht auch anwenden.

00:44:25: Und sich davon inspirieren lassen, ich glaube dann kommen wir mit dem Journalismus schon ein ganzes Stück weiter in der digitalen Welt.

00:44:32: Hast du einen Lieblingsnews-Creator, der dir gerade so einfällt?

00:44:38: Habe ich nicht zwingend!

00:44:40: Ich finde hier und da die Inhalter von Herrn Baltsch... ganz nett für bestimmte Zielgruppen und irgendwie ganz gut.

00:44:49: Ich mag auch Elisabeth Koblitz, genau das wäre jetzt mal so die zwei, die mir gerade in den Kopf kommen.

00:44:57: Konsumiere aber selbst eigentlich eher nur beruflich diese Inhalte privat.

00:45:03: da ich so viel mit News und Inhalten zu tun habe gehöre ich teilweise zu den Erläutern

00:45:08: Ja, absolut verständlich.

00:45:10: Um die Meterzeit abschließen zu können, was ist das größte Learning?

00:45:17: Erst mal auf den Philippinen auch Oktoberfest gefeiert wird.

00:45:21: Das habe ich von einem Kollegen von dort gelernt.

00:45:25: Das fand ich total interessant.

00:45:26: Das ist ein Thema abseits der Medien.

00:45:29: Ansonsten insgesamt ... dass die Branche, also wenn man gerade auf die Medienbranche guckt nicht an Innovationskraft verlieren darf.

00:45:39: Ich nehme im Moment so ein bisschen wahr das der Mut und die Lust zur Innovation vor ein paar Jahren noch etwas höher war und im Moment aus meiner Sicht etwas abflacht.

00:45:52: und ich nehme etwas mehr Sättigung wahr und ich glaube diese Sättigungen kann sich die Brange grade nicht so gut leisten eigentlich Und ich wünsche mir wieder mehr Räume und mehr Stimmen, und mehr Rollen in der Branche.

00:46:10: Wo Themen vorangetrieben werden, wo nicht nur Business als Usual gemacht wird und wo man die Zukunft dann doch vielleicht eher selbst in die Hand nimmt und gestaltet statt quasi auszuquetschen, wo man noch quetschen

00:46:25: kann.".

00:46:25: Okay, das ist ein gutes Schlusswort zur Meterzeit.

00:46:29: Und dann ging es in deine Selbstständigkeit?

00:46:31: Du bist ja jetzt als freier Berater tätig.

00:46:33: Warum war das danach der nächste Schritt?

00:46:35: Was war dein Impuls?

00:46:37: Ja also für mich war nach den fünf Jahren klar Das ist ein super Kapitel gewesen.

00:46:43: ich hatte aber einfach ganz viel Lust auf.

00:46:47: Ich will selbstständig arbeiten und möchte Diese Beratung, die ich zum Schluss sehr viel für Creator gemacht habe und eigentlich hauptamtlich auch wieder stärker in den Journalismus einbringen.

00:46:59: Und das hat mir die Selbstständigkeit ermöglicht.

00:47:02: Ich hab nach meiner Meterzeit erst mal eine kleine berufliche Pause gemacht und ganz viele Leben genossen was mir sehr gut getan hat hab dann mich selbstständig gemacht.

00:47:18: Und ich berate jetzt auf der einen Seite Medienunternehmen, auf der anderen im Bereich Sport so in Richtung Profiklubs aus der Bundesliga und in Richtung Wirtschafts- und Einzelunternehmerinnen die sichtbarer in den sozialen Netzwerken oder digitaler werden wollen.

00:47:40: So im Grunde in zwei bis drei ... Themen bereichen.

00:47:44: Das eine ist organische Social Media Strategie, das andere ist Communityaufbau und Innovationen.

00:47:55: Und das Dritte ist so alles rund um Partnerschaften und wie man Partnerschaft als Funktion begreifen kann neben klassischem Sales weil einfach durch meine bisherigen Rollen ich viel in diesen partnerschaftlichen Funktionen gearbeitet habe.

00:48:13: Genau, zu diesen Themen berate ich Unternehmen und hatte da einfach viel Lust drauf.

00:48:19: Nach einer Zeit auch im Corporate Meter ist es ein großes Unternehmen was auf der einen Seite für seine Größe sehr schnell ist aber auf der anderen Seite doch hier und da ein paar Entscheidungen schleifen hat die für die Größe glaube ich ganz normal sind.

00:48:35: Hatte ich einfach Lust diese Entscheidung für mich dann auch mal selbst zu treffen und das Ganze zu starten.

00:48:42: Okay, verstehe.

00:48:43: Und was würdest du sagen?

00:48:43: Ist so ein bisschen die größte Challenge, die du als selbstständiger hast pro Tag?

00:48:48: Ist das irgendwie eine feste Routine?

00:48:50: Weil wo ist Freizeit?

00:48:51: Wo ist noch Arbeit oder womit struggles du damit am meisten?

00:48:55: Ich würde sagen, die feste Routeine ist es nicht dass mit auch in meinen Jobs ich hatte immer so Jobs in den quasi Vertrauensarbeitszeit galt und wo ich mir meine Zeit frei einteilen konnte Das heißt da war ich immer schon ganz gut im Genlieren von Freizeit und Arbeit.

00:49:11: Und hab das freigestaltet, das mach ich jetzt

00:49:14: auch.".

00:49:15: Ich würde sagen die größten Herausforderungen für mich liegen so in den kleinen Themen, die ich zum Beispiel gar nicht erwartet habe.

00:49:22: Anfang des Jahres hab ich mich total mit dem Thema Jahresplanung beschäftigt weil ich das halt aus meinen fest angestellten Jobs.

00:49:27: so kannte dass man sich Anfang des Jahres Gedanken macht okay Ich mache mir jetzt eine Strategie und ich mach mir irgendwie Goals.

00:49:33: Und ich mach mehr.

00:49:33: dann Flight Slides, so kannte ich das.

00:49:36: Dann wurde das im Januar-Februar-März alles in diversen Runden abgestimmt mit den Unternehmens- und Teamzielen an und abgeglichen.

00:49:45: Dann habe ich mich erstmals im Janu als Selbstständiger gefragt okay ... Jetzt mach ich das so mit mir selber.

00:49:52: Wusste nicht richtig, wie macht man Jahresplanung für einen selbst?

00:49:56: Muss ich beruflich und private Planungen trennen oder kann ich es zusammenführen?

00:50:01: Weil man als Selbstständiger da auch einen stärkeren Connect noch mal hat zwischen Gewinnen, den man so macht ... Und was man an Weiterbildung machen will usw.

00:50:12: Das fand ich herausfordernd.

00:50:14: And last but not least die ganzen formalen Themen... In Richtung, brauche ich eigentlich einen Steuerberater oder Beraterin.

00:50:24: Wie mache ich das mit der Buchhaltung?

00:50:26: So diese ganzen Themen fand ich total spannend auf der einen Seite und auf der anderen Seite sind sie auch so ein bisschen so, dass nötige muss man halt machen.

00:50:37: aber es ist nicht mein Kerngeschäft.

00:50:39: Mein Kerngeschaft ist eigentlich ... Ich will gerne inhaltlich arbeiten.

00:50:42: Ich will mit möglichst vielen verschiedenen Teams arbeiten und in die Strategien reingehen.

00:50:47: Und das ist das, was mich mehr reizt als mich mit Buchhaltung und solchen Formalthemen zu beschäftigen?

00:50:55: Ja absolut verständlich!

00:50:57: Bei den Medienhäusern oder Craton-Organisationen, die du berätst, gibt es da Probleme, die überall so ein bisschen auftauchen?

00:51:04: Oder sind das immer einzelne Sachen, die gar nicht mit den anderen zum Beispiel zuteilen sind?

00:51:10: Also ein Thema, was mir immer wieder begegnet ist tatsächlich dass gerade Social Teams oft berichten oder oft mit so einer Problemstellung kommen.

00:51:19: Dass sie sagen hey ich habe jetzt schon so oft zu meiner Chefredakteurin meinem Chefredaktor oder dem GeschäftsführerInnen gesagt das wir mehr Leute brauchen und die sagen immer nein und dann ist meine Rückfrage immer so ein bisschen wie hast du es denn begründet?

00:51:35: Und dann kommt meistens nur so naja wir haben so viel zu tun Problem, was ich wahrnehme in vielen Social-Media-Teams die gar nicht nur unbedingt Medienunternehmen betreffen sondern tatsächlich auch so Wirtschaftsunternehmen oder Marken wo einfach die Teams nicht so sehr gewohnt sind quasi ihr tun strategisch mit den Unternehmenszielen zu fahren kann und quasi im Business Impact ihre Ziele und Erfolge zu übersetzen.

00:52:05: Und das ist eine der Beratungsthemen die mir auf jeden Fall häufig oder häufig gerne begegnet.

00:52:13: Und dann ist es so als weiteres Thema ganz oft in Richtung dann doch wieder, wie schaffen wir eigentlich Innovationsräume innerhalb unseres täglichen Seins um dann doch mal über den Tellerrand hinaus ein paar strategische Gedanken sich zu machen?

00:52:32: Das sind so auf jeden Fall zwei Themen, die mir gerade immer wieder begegnen.

00:52:37: Und das Dritte ist eigentlich wirklich dieses News-Creator-Thema.

00:52:43: Viele Medien haben erkannt ... Oh!

00:52:45: Da gibt es Player da draußen, die irgendwie Inhalte machen und offenbar richtig gut ankommen.

00:52:50: Wir struggling mit unserer Reichweite, wir struggling mit unseren Inhalten wissen nicht genau wie wir's machen.

00:52:55: Was können wir denn eigentlich von denen lernen?

00:52:57: Und da fungiere ich oft auch als Übersetzer dieser zwei Welten und bringe da die richtigen Menschen zusammen, um dann voneinander zu lernen.

00:53:07: Und auch das auf die eigene Medienunternehmenstrategie anzuwenden.

00:53:13: Was fehlt aktuell noch vielen Unternehmen oder einzelne Personen im Umgang mit Social Media?

00:53:20: Es fehlt immer noch ... größer denkende Mindset.

00:53:26: Mir begegnet immer wieder, dass Social-Media-Teams aus Medienunternehmen sehr star an so Postingzeiten festhalten zum Beispiel also sich mal gesetzt haben okay wir posten immer zur vollen Stunde und dann arbeitet man mit den Teams und hört aber beispielsweise aus der Redaktion ja jetzt ist hier aber um vierzehn Uhr zwanzig gerade was passiert was wir eigentlich berichten wollen und müssen und das wäre auch relevant für unsere Social Media Community.

00:53:53: Aber dann verweist das Social Media Team quasi auf den nächsten Postingsslot um fünfzehn Uhr oder um sechzehn.

00:53:59: Oder die sind sogar schon gefüllt und man kann es erst am nächsten Tag posten.

00:54:02: Das sind so Sachen, wovon ich immer versuche abzuraten und Teams gerne in ein dynamischeres Mindset begleite.

00:54:13: Dann gibt's ganz viele Mythen an die immer noch sklavisch geglaubt wird, liegt auch ein bisschen daran, dass viele Online-Artikel und Online-Blocks in diese Richtung berichten.

00:54:23: Dass man irgendwie auf Facebook oder LinkedIn soll man morgens um sieben Uhr dreißig posten, weil das die beste Zeit ist.

00:54:30: Und da der Algorithmus am schärfsten ist... Das ist also völliger Quatsch!

00:54:35: Das ist auf allen Plattformen nicht richtig.

00:54:39: oder dass man bestimmte Hashtags verwenden soll auf Instagram, die dann ganz viel Reichweite versprechen.

00:54:44: Auch das ist nicht korrekt.

00:54:46: Genau, also es fängt bei solchen kleinen Dingen im Grunde an.

00:54:50: Wo noch ganz viel Aufholarbeit zu leisten ist und Erklärarbeit liegt nicht zuletzt aber auch in der Vielfalt an Online-Inhalten die immer alle das predigen dass es ganz starre Regeln gibt wie genau man die höchste Reichweite erzielen kann und wie man die ganzen Algorithmen austrickst.

00:55:07: und das alles weiß ich aus erster Hand funktioniert auf jeden Fall nicht.

00:55:13: Und berätst du für alle Plattformen oder hast du eine Plattform, auf die du dich konzentrierst in deinen Projekten?

00:55:19: Also grundsätzlich versuche ich Social Media immer strategisch und in der Gesamtheit zu denken.

00:55:23: Weil ich ein Freund davon bin nicht alles... also um alle Platformen kopflos zu bespielen sondern sich sehr genau auszusuchen welche Ziele habe ich eigentlich überhaupt als Team, als Unternehmen und von da abgehend sich dann zu überlegen welche Kanäle und welche Communities dafür eigentlich Sinn ergeben.

00:55:42: Deswegen berate ich grundsätzlich eher quasi ganz zeitlich strategisch.

00:55:48: Hab natürlich einfach einen größeren Schwerpunkt auf den Meta-Plattformen nicht zuletzt, weil ich da das klare Insiderwissen

00:55:57: habe.".

00:55:58: Und du arbeitest ja auch vor allem an der Schnittstelle zwischen Plattformen Medien Community?

00:56:03: Was sozusagen verändert sich gerade ein bisschen die Beziehung zwischen den drei?

00:56:06: Man hört ja immer mehr Richtung Offline Events statt Online Events stellt so ein Trend auch fest!

00:56:13: Leider noch nicht genug, würde ich sagen.

00:56:15: Man sieht in anderen Branchen viel mehr dieses Offline-Community-Buildings.

00:56:23: Ich finde da immer gerade so ... Brands aus der Fashionindustrie ganz spannend, so wie Joseph Atelier zum Beispiel.

00:56:30: Die irgendwie regelmäßig Community-Events machen und Menschen die ihre Brand feiern zusammenbringen.

00:56:38: Und dann gibt's ein bisschen Pizza und dann gibt es coole Getränke und so und ein bisschen guten Instagram Content.

00:56:44: das ganz Ähnliches bei so einer Brand wie Hot Boys Cry.

00:56:48: auch davon finde ich kann man viel lernen.

00:56:51: oder In der Gastronomie gibt es so Marken wie Lab Coffee, abgesehen davon dass man privat zu der Kette stehen kann.

00:56:59: Wie man mag ob man jetzt gut oder schlecht findet jeweils haben jedenfalls haben die eine sehr spannende Social Media Strategie Die sehr oft Provokation und Konfrontation ausgerichtet ist Und ich glaube da kann man viel davon lernen wie Community Building auch funktionieren kann.

00:57:16: Ich glaube das bei Medien immer noch der Ansatz ist.

00:57:21: Was am naheliegendsten ist als Offline-Event, ist so wir treffen mal unsere Leser und Leserinnen.

00:57:27: Und wir machen eine Runde mit dem Chefredakteur oder der Chefredactören.

00:57:32: Das ist jetzt erstmal nicht falsch und das ist sicherlich ein guter Anfang aber dabei sollte es nicht bleiben.

00:57:36: also Community Building fängt da vielleicht gerade mal an und ist ein erster kleiner Schritt in die richtige Richtung.

00:57:43: das ganze muss digital in jedem Fall eingebettet sein und muss aufgefangen werden.

00:57:49: Da reicht es auch nicht, wenn ich meine zehn Artikel da irgendwie am Tag poste und dann gehe ich nach Hause und kümmere mich wieder darum was die Menschen dazu schreiben oder was mir sonst so für Nachrichten über die sozialen Kanäle geschickt werden.

00:58:01: also das muss man ganz zeitlich denken und da finde ich kann noch viel viel mehr getan werden um dann auch Mehrwert für die Communities zu schaffen um am Ende einfach auch Journalismus digital wieder relevanter zu machen.

00:58:15: Und du hast ja auch am Anfang gesagt Richtung Paddle für die Hamburger Community.

00:58:21: Da hast Du ja ein bisschen versucht aus so einem Projekt zu starten, wie läuft es eigentlich da?

00:58:25: Gute Frage!

00:58:26: Ich habe einen kleinen Piloten gemacht eines After-Work-Events für Menschen aus der Marketing-, Medien- und Kommunikationswelt in Hamburg.

00:58:36: Ich fand das hat ganz gut funktioniert aber auch gutes Feedback bekommen.

00:58:40: Jetzt ist für mich eigentlich der nächste Schritt, mal zu gucken.

00:58:44: Kann man das irgendwie auf langfristigere Beine stellen?

00:58:46: Kann man es regelmäßiger machen?

00:58:48: Da gehört natürlich auch immer ein bisschen Orgaaufwand dazu hatte aber das Gefühl dass das irgendwie so ein ganz angenehmer.

00:58:53: also erstmal spiele ich einfach gerne Paddl und ich spiele auch mal gerne paddel mit neuen Leuten.

00:58:58: von daher hat mir das schonmal besonders viel Spaß gemacht.

00:59:01: Ich glaube auch, dass die After-Work-Trinks dann im Nachgang irgendwie ganz cool waren.

00:59:07: Damit Leute, die sich vorher nicht kannten ins Gespräch kommen und mal Kontakte entwickeln.

00:59:14: Zufallsbegegnungen, die man mal so macht.

00:59:16: Wo man am Anfang noch gar nicht weiß was einem das vielleicht irgendwann mal bringt dass man diese Person kennengelernt hat da steckt oft jedenfalls für mich auch in der Vergangenheit steckte immer der meiste Wert darin weil man sich dann irgendwann wenn man mal eine Situation hat oder ein Thema hat wo man Hilfe braucht oder an einer Person denkt sich wieder daran erinnert und dann auf die Person zurückkommt.

00:59:36: Und dann vielleicht irgendwie ein Projekt oder eine Idee, oder eine Gemeinsamkeit, irgendeine gemeinsame Unternehmung entstehen kann.

00:59:42: für sowas finde ich sowas immer cool.

00:59:44: Deswegen muss ich das eigentlich auch weitermachen.

00:59:46: hatte jetzt ein bisschen zweite Privo weil meine Beratungsprojekte gerade so viel Zeit

00:59:50: in Anspruch genommen haben.

00:59:51: Ja absolut verständlich aber cool halt mich auf den laufenden.

00:59:54: Ich habe auch mit Pettel angefangen.

00:59:56: Geil super!

00:59:58: Yes, okay.

00:59:59: Dann kommen wir auch schon zum letzten Abschnitt und zwar wenn jetzt auf deinen ganzen Weg schaust den du jetzt schon hinter dir hast Welche Station hatte ich am meisten geprägt?

01:00:08: Und warum?

01:00:11: gute frage Ich würde zum ein sagen Zweierlei also genau zweierlei zu meinen.

01:00:20: die zeitbexing news das war einfach für mich eins der Stärksteamzusammensetzungs war eine der besten Zeiten.

01:00:28: Der Firma ging's top, wir konnten super viele Themen umsetzen und wir waren mit dem Kurationsthema damals echt weit vorne als Nachrichtenaggregator und einer der ersten.

01:00:40: Das hat sehr viel Spaß gemacht und hat mich sehr geprägt auch von Arbeitskultur her.

01:00:46: Die andere Station ist wirklich einfach Meta oder Facebook als Konzern, wo man nochmal ganz international zusammengearbeitet hat an Projekten in einer völlig anderen Dimension und für diverse Märkte.

01:01:02: Das war einfach noch mal eine andere Perspektive die es für mich sehr spannend gemacht hat und meiner Karriere auch nochmal einen ganz spannenden Punkt gegeben hat.

01:01:16: Und würdest du sagen, dass sich eine Fähigkeit aus deiner Hamburg-Media-Schoolzeit bis heute begleitet?

01:01:24: Ich würde sagen Neugier.

01:01:26: Ich war aber schon immer ein neugieriger Mensch und das war auch in meiner HMS-Zeit so, dass ich viele Fragen gestellt habe und Lust hatte zu diskutieren.

01:01:35: Das mache ich nach wie vor.

01:01:38: In meinen Projekten stelle ich immer sehr viele Fragen zu erfahren, warum sie Dinge so machen wie Sie machen.

01:01:48: Das muss nicht immer falsch oder richtig sein sondern einfach dahinter zu schauen finde ich irgendwie wichtig und spannend und treibt mich an.

01:01:55: Okay sehr gut und würdest du sagen dass heute Medienkarrieren planbarer oder noch unplanbarer geworden sind

01:02:03: als früher?

01:02:04: Kommt ein bisschen drauf an glaube ich worauf man schielt.

01:02:07: also ich glaube wenn man eine Medien Karriere über einen Volontariat machen will dann ist es und irgendwie als Karriereziel hat auf Seite drei im Print weiterhin die tollsten Texte zu schreiben, dann ist es glaube ich planbar.

01:02:21: Wobei diese Position wahrscheinlich zukünftig vielleicht auch nicht mehr bei allen Medien so viel noch geben wird.

01:02:29: Ich wünsche mir ehrlich gesagt dass Medienkarrieren insgesamt unplanbarer werden weil wenn man sich mehr treiben lässt von Interessen und Themen, die man zwischendurch entdeckt.

01:02:40: Und wo man ein Interesse entwickelt und dem dann auch selber Raum einräumt.

01:02:45: Also ich weiß, dass man manchmal in einem Unternehmen ist, auch gerne mal einfach einen Thema weiterverfolgt, weil man halt vielleicht auch ein bisschen gemütlich wird an der einen oder anderen Stelle oder wenn man es halt kennt ... sich so ein bisschen verschließt vor den Themen, die rechts und links eigentlich auf einen Zuprasseln und mit denen man auch viel Spaß haben könnte.

01:03:02: Und dem dann doch selber Raum einzuräumen und das zu versuchen, das würde ich auf jeden Fall raten und deswegen wünsche ich mir dass es sozusagen spannend unplanbar wird oder bleibt.

01:03:20: Okay, und wenn du jetzt einen jungen Studierenden vor dir hättest der unbedingt in die Medienbranche möchte.

01:03:26: Was würdest du dieser Person raten?

01:03:29: Ich würde sagen einfach mal anfangen und wenn man irgendwo seinen Startpunkt gefunden hat zum einen mit den Ideen, die man hat nicht aufgeben.

01:03:39: also ich treffe immer mal wieder Menschen auf Konferenzen.

01:03:43: Wenn ich da spreche oder oder Workshops gebe kommen Menschen zu mir.

01:03:47: es war gerade in München so wo eine Volontärin zu mir kam, von einem Lokalmedium.

01:03:53: Die meinte ja ich bin jetzt schon seit drei Monaten dabei und versuche einen WhatsApp-Channel zu pitchen.

01:04:01: Jedes Mal wird nein gesagt und dann versuche ich auf der einen Seite zu ermutigen weil ich finde die Personen, die die Ideen haben und wenn sie irgendwie fundiert und gut sind sollen die nicht aufgeben Führungskräfte nerven und überzeugen vor allem, bis es klappt.

01:04:20: Aber auch nur bis zu einem gewissen Punkt.

01:04:23: also ich finde man darf sich nicht frustrieren lassen und wenn man nach Monaten oder vielleicht sogar Jahren eine Frustrationsgrenze stößt wo man selber merkt man läuft Gefahr vielleicht aufzugeben und dann einfach Dienst nach Vorschrift zu machen da würde ich so ein bisschen selber die Handbremse ziehen und sagen, dann macht doch was anderes.

01:04:41: Also es gibt wirklich so viel, was man innerhalb der Medienbranche finde ich oder wenn man seinen Blick ein bisschen öffnet mit Inhalten überhaupt machen kann und wo man Geld verdienen kann, sodass einem da mehr oder weniger Türen offen stehen und das würde ich auch auf jeden Fall raten Ja, dann halt nicht.

01:04:59: Dann hat das Unternehmen den WhatsApp-Channel vielleicht nicht verdient sondern ein anderes Unternehmen was irgendwie Lust hat auf neue Ideen und Konzepte und sinnvolle Sachen bekommt dann die tolle Arbeitsleistung dieser Person.

01:05:12: Und das würde ich dann eben auch raten Nicht über diese Frustrationsgrenze hinweg zu gehen.

01:05:18: Okay wird so sagen die Medienbranche fordert eine sehr hohe Frustationsgrenze im Gegensatz zur anderen Branche.

01:05:24: Ob es in anderen Branchen weniger ist, weiß ich gar nicht so.

01:05:27: Aber man muss in den Medien schon Resilienz sein auf jeden Fall das kenne ich aus der Tech-Welt ebenso.

01:05:35: Ich finde einfach wichtig dass man das für sich reflektiert und überlegt stört einem das jetzt oder stört einen das nicht?

01:05:39: Also ich persönlich bin so ein Typ.

01:05:41: mich stören solche frustrationsgrenzen immer extrem Und wenn ich da selber rankomme dann versuche ich das immer zu ändern und anders zu gestalten.

01:05:53: Also ist zumindest mal ein Eindruck vielen Menschen, die Ideen haben und das Gefühl haben sie kommen damit in ihrem Verlagshaus oder in ihren Medienunternehmen nicht weiter.

01:06:02: Würde ich entweder raten noch ein besseres Konzept auszuarbeiten oder mit viel mehr Führungskräften zu sprechen.

01:06:10: Und dann irgendwann wenn es halt alles nicht klappt und man absolut das Gefühl hat mit den Ideen kommt man nicht weiter auch einfach woanders zu arbeiten.

01:06:17: Okay sehr gut.

01:06:19: Und allerletzte Frage für heute, was würdest du deinem Jüngeren ich vor dem Start an der HMS raten?

01:06:27: Da würde ich glaube ich sagen werde oder bleib flexibel.

01:06:37: Ich finde es unglaublich wichtig dass in den Medien in allen Dimensionen man selbst nicht so sehr festgelegt ist.

01:06:45: auf Das muss genauso für mich laufen, ob es nur die eigene Karriere ist.

01:06:50: Ob's ein eigenes Projekt ist oder ein eigener Produkt was man entwickeln will.

01:06:55: Man sollte immer so eine gewisse Flexibilität und Änderungsbereitschaft mitbringen den Weg quasi die man sich vorgenommen hat auch zwischendurch so bisschen anzupassen und vielleicht in der andere Richtung zu entwickeln wenn man merkt dass das für einen selbst mehr Erfüllung bringt.

01:07:11: Sehr schön gesagt So, Paul dann vielen Dank.

01:07:14: Das haben wir schon am Ende angekommen für heute und schön, dass du da warst!

01:07:18: Ja, vielen Dank für die Einladung gerne wieder.