Karrierewege unserer Alumni
00:00:06:
00:00:22: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge des HMS Podcasts.
00:00:26: Hier sprechen wir mit spannenden Persönlichkeiten aus unserem Netzwerk rund um die Medienbranche.
00:00:31: Mein Name ist Mirek Herbert und ich freue mich sehr,
00:00:34: euch heute
00:00:34: durch diese Folge zu begleiten!
00:00:36: Unsere heutige Gästein isst Isabel Lübert Rhein.
00:00:39: Sie hat fürs Studium ihren Look von Filmset zu Hörseige wechselt, ist dann durchs halbe Medingeschäft gewandert.
00:00:44: Von TV über Podcast bis Print und sitzt heute mitten im Digitalgeschäft eines der größten People-Magazine in ganz Deutschland.
00:00:52: Unsere heutige Gäste war auf einem Studentenfilmset, hat bei einem Arthausfilm mitgearbeitet und bereits in mehreren Ländern gelebt und aus dem Jahr den Abschluss an der HMS gemacht.
00:01:02: Danach hat sie bei ProSiebenSatEins in der Podcastwelt bei Bio und beim Argernverlag gearbeitet, ist jetzt bei Funke.
00:01:11: Die Stationen könnten unterschiedlicher kaum sein!
00:01:14: So Isabel schön dass du heute bei uns wirst auch bei diesen sommerlichen Temperaturen von thirty-four Grad.
00:01:20: richtig toll.
00:01:22: Ja ich freu mich sehr.
00:01:23: vielen Dank dass ich da sein darf.
00:01:25: Wie hat sich es angefühlt nach so langer Zeit wieder durch die Gänge der HMS zu gehen?
00:01:30: Ich war sehr froh, weil es sehr viel kühler war als draußen.
00:01:33: Weil diese Gebäude ja doch einen kühlenden Effekt haben und es hat Gerochen wie damals komischerweise.
00:01:41: Also der Geruch hat mich in dieser Zeit zurückgebracht.
00:01:45: War aber schön mal wieder da zu sein!
00:01:47: Ja
00:01:48: das glaube ich dir.
00:01:49: Dann starten wir direkt mal rein.
00:01:51: also du managst ja heute das Digitalgeschäft von Gala Und hast davor Film, TV, Podcast und jetzt Magazin gemacht.
00:01:59: Also online-Geschäft davon?
00:02:00: Du bist schon eine Allrounderin vom Mediengeschäft, kann man ja sagen!
00:02:04: Wie kam es dazu?
00:02:06: Ja ich glaube das liegt einfach daran dass ich wirklich alle Medien cool finde und alle auch nutze Genau.
00:02:18: Und deswegen an allen interessiert bin und auch deswegen mir dieses Studium ausgesucht habe, weil Medienmanagement eben Medien so super vielfältig sind.
00:02:30: Ich glaube ich bin begeisterungsfähig würde jetzt wahrscheinlich jeder in seinen LinkedIn Profil schreiben.
00:02:36: aber ja ich kenne mich für viele Medienbegeistern und ich finde alle haben auch ihren eigenen... Mehrwert und USP natürlich.
00:02:47: Und auch im Managern von Medien sind die ja doch alle sehr eigen, genau.
00:02:51: Deswegen ... Also ich mag sie einfach alle!
00:02:54: Okay, wenn du dich für eins entscheiden müsstest, welches wär's dann?
00:02:59: Kann mich wirklich nicht... also für mich mindestens drei Medien oder wir sind ja alle mit Insta & Co irgendwie, mit Social Media ist ja eh omnipräsent.
00:03:09: aber auch die anderen Medien haben So einen großen Stellenwert in meinem Alltag, ich kann mich nicht entscheiden.
00:03:16: Nein!
00:03:17: Das ist zu hart.
00:03:19: Okay dann eine andere Frage was checkst du morgens als erstes?
00:03:23: E-Mails Instagram oder gala.de?
00:03:27: Gute Frage Wahrscheinlich privat Insta beziehungsweise wirklich Nachrichten Apps aber auch die Sz Also haptisches, physisches Produkt noch.
00:03:42: Und für den Job definitiv mailts- und gala.de Liegt ja mal auch ein bisschen daran dass die Social der Social Bereich nicht direkt in meinem Job.
00:03:52: Also, natürlich schaue ich mir auch die Social-Zahlen und Gala auf Social an.
00:03:57: Aber das ist jetzt nicht mein Hauptaufgabenbereich, sondern das ist die gala.de.
00:04:00: Deswegen ... Und Mails?
00:04:02: Ja man denkt immer, sie sind gar nicht mehr so wichtig aber in unserem Verlagsgeschäft immer noch recht wichtig beziehungsweise es eher Teams.
00:04:11: also wenn ich gerade drüber nachdenke, ist es wahrscheinlich noch mehr Teams als Mails.
00:04:16: Okay check her!
00:04:17: Dann springen wir mal zurück vor der HMS.
00:04:20: Da hast du auch schon einiges gemacht, also dass ihr BWL in Berlin studiert.
00:04:24: Dann warst du auch in Istanbul und in Paris und hast auch bei einem Filmverlei mitgemacht – bei Finster World!
00:04:30: Das klingt super, super busy.
00:04:32: was du vorher gemacht hast.
00:04:34: Was hast du oder was hat dir gefehlt, das dir gedacht hast?
00:04:36: okay jetzt fehlt da noch Hamburg in dieser Reihe?
00:04:39: Genau und die HMS fehlte in der Reihe und das war vor allem... Das Managing.
00:04:46: Ich hab ganz viel ausprobiert, bei dem Film war ich Z-Runnerin und da fährt man Autos und bringt Kisten von A nach B. Und macht man hier auch im Studium.
00:04:57: Alles war aber eher praktisch.
00:04:59: Also wirklich Hands On, Praktika etc... Dann dachte ich mir irgendwann mal ja, aber da würde ich jetzt gerne ein bisschen Strategie dahinterlegen und nicht nur alles Learning by Doing sondern wirklich mit Hand und Fuß.
00:05:15: Und da kam dieses Studium über den Weg gelaufen.
00:05:21: Mir war relativ schnell klar dass es das sein soll weil ganz viel da irgendwie gepasst hat.
00:05:27: muss ich sagen
00:05:28: Was hatte dich damals am meisten überzeugt an der Hamburg Media School?
00:05:33: Ich glaube Also es waren mehrere Sachen.
00:05:37: Es war auch Hamburg natürlich, ich war da vor eben in Berlin und dann in München habe ich viel gemacht und so und dann mal wieder zurück in die Heimat fand ich schön.
00:05:45: aber es war glaube ich vor allem dieses kleine also kleine Klassen.
00:05:49: Ich mochte auch die Schule immer ganz gern.
00:05:52: das klingt so strebermäßig Aber ich mag dieses mit Freunden zusammen zu sein.
00:05:58: Man muss sich nicht anstrengen, sondern die Leute sind einfach da, weil sie mit dir in die Schule gehen.
00:06:04: und die Hoffnung hatte ich bei der HMS auch und wurde nicht enttäuscht.
00:06:08: also das ist ja wirklich sehr schulisch.
00:06:10: teilweise war es bei uns noch ein bisschen sehr schülisch aber dass hat auch gut getan das hat auch wirklich zusammengeschweißt und genau dieses kleine Gruppengröße super praxisorientiert dann natürlich doch Das hat mich überzeugt und bei mir immer dieses mit der staatlichen, also mit der Uni Hamburg zusammen.
00:06:30: Das fand ich irgendwie ein gutes Gefühl!
00:06:32: Ja kann ich voll nachvollziehen?
00:06:34: Wie viele wart ihr damals?
00:06:37: Das wollte ich noch mal nachschauen ganz genau.
00:06:38: wir hatten nämlich so einen Hashtag und das war irgendwie ... oder so weil wie quasi gesagt haben man ist so aus dem nichts hatte man... Ich weiß nicht Es müssen fünfundzwanzig, vierundzwanzige irgendwie so der Hashtag plus eins.
00:06:55: Das war dann ich oder wir jeweils die den gepostet hat.
00:06:58: damals waren ja Hashtags noch ein Ding Genau und also es ist genau Mitte zwanzig.
00:07:05: Okay,
00:07:07: auch recht großer Jahrgang.
00:07:09: Das war damals noch öfter so, dass die Jahrgänge groß waren.
00:07:13: Die vor uns waren sicher auch so groß.
00:07:15: Aber ja, ein großer Jahrgang und dieses mit den ganzen neuen Freunden hat natürlich für die Zeit auf jeden Fall ... Wir waren eine sehr enge Truppe, würde ich sagen.
00:07:25: Aber klar, nachhinein kannst du nicht mit... über zwanzig Menschen befreundet bleiben.
00:07:30: Dafür gibt's ja LinkedIn und Co- und Social Media, aber mit ein paar bin ich wirklich noch sehr eng verfreundert zum Glück.
00:07:37: Toll!
00:07:38: Sind bei euch dann auch viele außerhalb von Hamburg gegangen oder sind noch viele hier?
00:07:42: Schon also bei uns in unserer Freundesgruppe wir sind so sechs Mädels die auch jedes Jahr zusammen im Urlaub fahren und da haben wir drei in Hamburg München Köln Braunschweig Genau, halb halb.
00:07:59: Das würde ich auch auf den Jahrgang übertragen.
00:08:01: Es sind schon ein paar nach München gegangen und woanders hin?
00:08:05: Nicht alle Hamburg!
00:08:06: Krass!
00:08:07: Richtig aber cool.
00:08:08: kann man immer jemanden besuchen an der Landstätten.
00:08:11: Absolut!
00:08:12: Und die HMS steht ja vor allem für ihre Praxisprojekte.
00:08:15: Ihr hattet damals ja die Praxis Projekte Sing, Dropbox & Matzak.
00:08:19: Was war dein Lieblingspraxisprojekt wenn du das so konkret benennen kannst und warum?
00:08:25: Es war das Erste, glaube ich.
00:08:27: Und darum vielleicht auch mein Lieblings, weil es dann so neu und aufregend war – und das war bei Xing!
00:08:34: Und da haben wir wirklich einen Marktplatz, das gibt es auch heute.
00:08:39: Ich weiß gerade gar nicht wie's heißt heutzutage aber ein Marktplatz für Freelancer uns überlegt oder sollten uns überlegen und da wirklich eine App gestaltet und also so richtig Klick-Dummies gebaut und das war total aufregend und auch cool zu wissen dass das Produkt ist dann quasi irgendwann wirklich zum Leben ins Leben zum Leben erweckt wurde.
00:09:05: Das war sehr schön, das hat super viel Spaß gemacht, aber auch so viel Arbeit.
00:09:10: also ich weiß noch wie viele Nächte wir hier nicht nächte aber schon so bis zehn oder elf wir hier saßen und es dunkel war.
00:09:18: und ja also das war toll Also das andere auch.
00:09:25: Dropbox ist natürlich irgendwie ein cooler, nicer Name.
00:09:28: War damals vielleicht noch ein bisschen größer als es heute war?
00:09:31: Damals war das wirklich so die Brand wo du deinen Drive hattest also wo du deine ganzen Dokumente hattst.
00:09:41: Genau und Matzak Das war Reisreporter!
00:09:44: Das hat auch großen Spaß gemacht.
00:09:47: An alle habe ich gute Erinnerungen.
00:09:49: Ja, das sind auch voll krasse Praxisprojekte.
00:09:52: Und was war so das größte Learning?
00:09:54: Was man aus einem Praxis-Projekt ziehen kann?
00:09:58: Ich glaube, dass was Ulrike Meyer ja auch immer wieder gesagt hat.
00:10:02: Dieses Stakeholder-Management.
00:10:04: ich habe lustigerweise jetzt in meinem Job auch jede Woche ein Joe Fix der nennt sich Steak Holder Joe Fix und ich muss eigentlich immer wieder an die HMS denken und es ist wirklich dieses Okay!
00:10:15: Was sind die Erwartungen an uns?
00:10:17: Also einmal von natürlich dem Kunden aber auch untereinander im Team.
00:10:22: also wie teilen wir uns das auf unsere Deadlines Kriegen wir das alles unter einen Hut?
00:10:30: Wer macht was, wie teilen wir es
00:10:32: auf?".
00:10:32: Also dieses ganze Management aus Self-Management von uns und vom Team.
00:10:38: Projektmanagement – da ist es das Wort!
00:10:43: Das glaube ich habe am meisten aus den Praxisprojekten mitgenommen.
00:10:47: Hattet ihr auch mal so ein Moment wo's mal geknallt hat, wo's nicht funktioniert hat im Team?
00:10:53: Ja also ich würde fast bei jedem Projekt sagen... dass es diese Momente gab.
00:10:59: Also, ich kann mich jetzt zum Glück ... war's nicht so riesig, dass ich mich heute noch genau an die Momente zurück erinnern kann?
00:11:08: Aber doch!
00:11:09: Ich glaub bei Teamwork gibt's das immer vor allem mit einer strikten Deadline und du hast irgendwie was abzuliefern.
00:11:18: Ja, doch!
00:11:19: Gabs schon okay.
00:11:21: Ist ja am Arbeitsleben manchmal auch genauso also...
00:11:24: Genau, zum Glück irgendwie ein bisschen älter vielleicht.
00:11:29: Aber man wird so ein bisschen professioneller würde ich sagen und natürlich mit den HMS-Menschen ist man ja auch befreundet oder die sind schon einem sehr nahe und deswegen rutscht einem da vielleicht schneller mal sowas raus was einem jetzt vielleicht im Arbeitsleben nicht rausrutschen würde.
00:11:45: Ja
00:11:45: aus Vollführe!
00:11:47: Und dann ging es ja auch schon auf Medienreise.
00:11:49: also erst einmal wo ging's dafür euch hin?
00:11:51: Was hat dich da am meisten begeistert?
00:11:54: Südafrika.
00:11:55: Wow!
00:11:55: Ja,
00:11:56: also das war wirklich ganz tolle Medienreise.
00:12:00: Also Wahnsinn ich habe da so tolle Erinnerungen dran und hatte auch nochmal wahnsinnig zusammengeschweißt und wir haben einfach sehr viele Unternehmen uns angeschaut und wir waren... Ich war davor schon mal in Kapstadt und ich war aber super begeistert dann im Endeffekt von Johannesburg Weil Johannesburg ist irgendwie, ja auf jeden Fall Business Capital und da sind die großen Unternehmen.
00:12:26: Und ich fand also ein ganz toller Mix aus Unternehmen aber auch die Freizeit haben wir irgendwie super ... Also das war einfach super gut durchprogrammiert.
00:12:40: Also dass wir da ... Ja, war eine ganz tolle Zeit.
00:12:45: was ich Ich würde so sagen, gesellschaftlich was mich am meisten geschockt hat war dieses gerade in Johannesburg natürlich Kriminalität.
00:12:56: Also eines abends sind wir nach einem Restaurant besucht wollten wir dann einfach zurück ins Hotel weil das halt zehn Minuten oder so zu Fuß und wir waren ja eine große Gruppe und da dachten wir uns naja wenn wir jetzt hier gehen ist es kein Problem und auf einmal stand diese Neighborhood Police neben uns also im fahrenden Auto Was macht ihr denn hier?
00:13:17: Und wir so, naja.
00:13:17: Wir gehen jetzt kurz ins Hotel und sie so, nee, nein, ihr geht jetzt mal... Also wir begleiten euch jetzt!
00:13:22: Und die haben uns dann wirklich begleitet damit uns nichts passiert.
00:13:26: Und wir waren eine Gruppe von fünfzehn Leuten also war mir nicht bewusst dass das so... Also genau da war ich ein bisschen naiv vielleicht auch oder wie alle Das hat mich sehr ja doch beeindruckt Geschockt vielleicht
00:13:40: auch.
00:13:41: Ja, voll!
00:13:42: Damit rächt man ja eigentlich auch nicht.
00:13:43: Also er ist schon heftig.
00:13:45: und welche Unternehmen habt ihr da aber so besucht?
00:13:49: Ich habe jetzt nochmal nachgeschaut weil ich ja wusste dass ich hier jetzt bin und wir waren und das daran kann ich mich aber auch noch erinnern dafür mir der Name gerade nur nicht einen Naspers und das ist der größte also das größte afrikanische Unternehmen und hat ganz lange Anteile von Tencent dem chinesischen Unternehmen besessen.
00:14:11: Also schon so ein Konglomerat, einfach das Medienkonglomerate wo ganz viele Anteile gekauft und verwaltet wurden.
00:14:23: Das fand ich toll!
00:14:24: Und wir haben uns ... Ich glaube SABC heißt es, dass ist quasi die South African Broadcasting Corporation also unser öffentlich-rechtliches Fernsehen eigentlich.
00:14:35: Und das haben wir besucht weil das wirklich so aussieht, wie man sich ARD und ZDF.
00:14:41: Also so riesige Gebäude mit irgendwie Fluren... Das war afrikanisches ARD-ZDF!
00:14:49: Und das war aber hochspannend.
00:14:52: Darüber habe ich danach auch mein Paper geschrieben über quasi den Fernsehmarkt in Südafrika.
00:14:58: Das fand ich damals sehr interessant, weil es ganz anders ist als bei uns.
00:15:02: Sehr viel PayTV.
00:15:03: was ist jetzt ja bei uns?
00:15:05: Ja, damals gab es immer Premiere oder ... Wie ist das dann?
00:15:09: Sky Island.
00:15:10: Das gibt's jetzt auch!
00:15:13: Genau, das war sehr interessant.
00:15:15: Auch spannende Unternehmen eben nicht nur gesellschaftlich in Südafrika sondern konnte auch richtig was mitnehmen.
00:15:21: Super cool!
00:15:22: Solche Einblicke hat man ja an seinem Alltag auch einfach nicht normalerweise.
00:15:27: Ja, mega nice.
00:15:28: Also ich bin auch mal sehr gespannt wo unsere Medienreise hingeht aber Südafrika ist schon mega nice kann man gar nichts sagen gegen.
00:15:36: und wir waren schon beim Thema Paper mit mir zu arbeiten und du hast ja deine Masterarbeit aus dem Jahr zum Thema Nachhaltigkeitsmanagement geschrieben und damals im Jahr war das noch nicht so ein Basswort was jeder so um sich geschmissen hat.
00:15:49: Wie kam es dazu dass Du gesagt hast Du hast Lust über Nachhaltigkeit zu schreiben?
00:15:54: Ja, vor allem in der Medienbranche.
00:15:55: Das ist ja gar nicht so ein Riesenthema damals gewesen oder immer noch nicht.
00:16:00: Überhaupt das Nachhaltigkeit leider nicht mehr.
00:16:02: Das große Thema, das ist ein bisschen schade wenn man die Welt da draußen brennen und sieht.
00:16:10: egal.
00:16:10: anderes Thema ich wir sind darauf gekommen also Mona und ich haben das zusammengeschrieben aufgrund eigentlich der SDGs diese siebzehn Ziele für nachhaltige Entwicklung die von der UN rausgegeben wurden.
00:16:25: Da haben wir in unserem ersten Jahr an der HMS als ganze Klasse, Ein Instagram-Projekt dazu gemacht.
00:16:34: Wir sollten diese mit dem Engagement global, hießen die und die haben uns den Auftrag gegeben dass wir diese siebzehn Ziele ja sehr vielfältig sind.
00:16:43: also die gehen ja irgendwie von Bildung über wirklich sauberes Wasser aber auch teilweise sehr nicht so griffig und nicht so verständlich.
00:16:53: und darum haben Sie uns den Antrag gegeben macht das doch mal bei instagram ein bisschen erlebbarer, also dass man die besser verstehen kann.
00:17:03: Und da hatten wir ein sehr cooles Instagram-Projekt und so kamen wir auf diese STGs.
00:17:07: und dann haben wir uns mal gefragt okay kann man diese diese siebzehn Ziele nicht eigentlich auch nutzen um in der Unternehmenskommunikation ja darauf hin seine Nachhaltigkeit zu beschreiben?
00:17:21: Also Ein Medienunternehmen macht ja auch viel zu Bildung.
00:17:26: Vielleicht ist es sogar selber die Bildung oder sie machen viel zu Diversity und eigentlich ist das prädestiniert, diese siebzehn Ziele zu nehmen anhand deren über die Nachhaltigkeitsmanagement in Medienunternehmen zu berichten.
00:17:43: Das haben wir uns quasi angeschaut, also wir haben uns quasi eingeschaut was war der aktuelle Stand und wie könnten Medienunternehmer eigentlich über Nachhaltigkeit berichten?
00:17:51: Weil das natürlich anders als in der Auto-Branche beispielsweise wo es ein viel größeres Thema ist.
00:17:56: in der Medienbranche fragen sich alle Müssen wir da überhaupt drüber berichten?
00:18:02: Ist das überhaupt so wichtig für uns?
00:18:04: und im Endeffekt kamen ja, ja.
00:18:06: Im Endeffekte alle große Unternehmen müssen darüber berichten Und wir haben da eine Art Framework oder ein Guide erstellt wie Medienunternehmen daran gehen sollten.
00:18:17: Das war sehr cool und genau es lag vor allem an den SDGs und weil wir beide dachten dass das Thema noch größer wird.
00:18:25: also Wir haben auch beide uns überlegt, wir würden in den Bereich vielleicht mal gehen.
00:18:32: Aber ja, in den letzten Jahren ist ja auch sehr viel passiert was das Ganze wieder sehr zurückgedreht hat dieses ganze Thema Nachhaltigkeit und die Wichtigkeit.
00:18:42: Voll schade!
00:18:43: Ja.
00:18:44: Aber wirklich super stark dass sich so ein Projekt was man am ersten Jahr ... Das hatte ihr im ersten Jahr das Projekt richtig?
00:18:50: Genau Ende des ersten Jahres hatten
00:18:51: wir das.
00:18:51: Dass euch das so nachhaltig beeindruckt hat, dass man am Ende auch die Maskearbeit dann über sowas schreibt.
00:18:56: Stark.
00:18:57: Good job, Thomas.
00:18:59: And was würdest du sagen?
00:19:02: Hätte man dich damals kurz vor deinem Abschluss gefragt ... Was denkst du, wo hättest du dich da gesehen?
00:19:07: in welcher Rolle?
00:19:10: Kurz nach meinem Abschluss.
00:19:12: Wahrscheinlich entweder als Nachhaltigkeitsmanagerin, obwohl ihr länger mich damit beschäftigt habt, habe ich gelernt okay das ist auch ganz schön.
00:19:18: also wir müssen ja ganz schön tief bohren und ganz viele Zahlen raussuchen die unternehmen jetzt gar nicht mal immer so vorliegen haben, sondern die man erst mal erheben müsste und in dem was ich dann eigentlich gemacht habe.
00:19:32: Also ich hab mich bei ProSieben da wollte ich hin und da bin ich dann auch hingekommen aber natürlich eine andere Rolle.
00:19:41: also Ich glaube als Kind oder als Jugendliche bevor ich an der HMS war hatte ich den Traum ja weiß ich nicht CEO von irgendeinem Medienunternehmen.
00:19:55: Ja, je länger ich jetzt hier drin bin, weiß ich gar nicht, ob das noch so mein Traum ist.
00:20:00: Aber ja, irgendwas managen fand ich immer.
00:20:03: Also so Medienmann... Nicht irgendetwas?
00:20:05: Medienmanagen!
00:20:06: Das fand ich mir toll.
00:20:07: Witzig!
00:20:08: Weil ich kenne wenig Menschen die von früh auf sagen, ich hab bloß was zu managen weil es kommt ja eigentlich selten direkt in den Kopf verspannt.
00:20:16: also was fasziniert dich so am Managen wenn ich das mal so direkt fragen darf?
00:20:21: Ich glaube Ja, Managen klingt doch immer so hoch trabend.
00:20:27: Ich glaub aber bei dieses mit vielen Menschen gemeinsam eine Vision haben und die umsetzen.
00:20:36: Also ich mag ... Und darum ist vielleicht CEO oder Manager von oben herab eh gar nicht so die richtige Beschreibung?
00:20:44: Weil eigentlich mach' ich's gerne mit Menschen zusammen.
00:20:47: Genau.
00:20:48: Gemeinsam etwas voranbringen!
00:20:52: Das verstehe ich unter dem Manage.
00:20:53: Und wahrscheinlich als Kind habe ich dazu nicht Managen gesagt, sondern ... Lass uns gemeinsam ein tolles Projekt umsetzen oder was weiß ich?
00:21:01: Ja
00:21:01: okay, ich verstehe.
00:21:03: Nice!
00:21:03: Dann hast du ja neben Angeteaser zu Prosin, da hast du auch einen Praktikum gemacht während deines Masters.
00:21:09: war das in der Sommerpause damals?
00:21:10: Genau und das war dieses Pflicht oder also dieses Praktikum, was man glaube ich machen kann, das hab' ich da gemacht.
00:21:17: Wie kamst du damals an das Praktikkun?
00:21:20: Ich weiß nicht, ich weiß es nie mehr ganz genau.
00:21:22: Aber ich glaube ... Ich hab mich sehr einfach beworben beziehungsweise kann's sein das ist auch schon über Kolya lief der mir dann auch bei dem eigentlichen Job also von der HMS da geholfen hat.
00:21:34: Also entweder habe ich mich beworbe oder es lief irgendwie über ihn.
00:21:37: plus Bewerbung muss man ja immer machen Ja
00:21:40: okay und das Praktikum hatte ich so begeistert dass du Lust hattest direkt nochmal rein zu starten.
00:21:45: bei ProSieben
00:21:46: Ja, also das Praktikum war bei Red Button.
00:21:49: Also dem roten Knopf auf der Fernbedienung... Das war eine Erfahrung, würde ich sagen!
00:21:56: Ich wollte jetzt nicht unbedingt da dann starten aber ProSieben an sich hat mir sehr gefallen und ich wollte nach München und deswegen ist es irgendwie pro sieben naheliegend.
00:22:06: Da ging dann irgendwie pro Sieb und Burda und für mich war irgendwie immer klar, nee, ich will zu ... Eines meiner Unternehmen, wo ich wusste da welchen.
00:22:17: Krass!
00:22:19: Könntest du das beschreiben was dich an ProSieben so fasziniert?
00:22:24: Also gut in
00:22:25: meiner Jugend
00:22:26: war natürlich Fernsehen auch einfach noch mal größer als es jetzt ist und dann war ProSieben also so ganz basic.
00:22:34: pro sieben war der Sender denn den ich immer gerne gesehen habe bis heute, also nicht mehr ganz so stark.
00:22:44: Aber ich find', sie haben das eigentlich auch sehr gut gemacht, dass Sie eine junge Zielgruppe angesprochen haben mit Joko und Klaas und Germany's Next Topmodel und so ... Die waren immer jung und frisch.
00:22:56: Und die hatten früher ja ganz viel Desperate Housewives, Grace Anatomy, die ganzen Serien.
00:23:02: Deswegen waren die einfach bei mir präsent, dass ich das immer spannend fand.
00:23:07: was ist da dahinter?
00:23:11: Wie kommt es dazu?
00:23:12: Ja, verstehe ich sehr gut.
00:23:14: Und was genau war Inhalter des ersten Jobs bei ProSieben?
00:23:18: Der war ja nicht so richtig lang ... Aber das war quasi das Managen der Senderseiten.
00:23:26: Also proSieben.de satt eins de kabel eins de.
00:23:29: und das war zu einer Zeit wo join kam Und demnach war da ganz viel im Umbruch, weil natürlich früher ein ProSieben.de immer die letzte Folge Germany's Next Top Model hatte.
00:23:43: Das waren deren USP.
00:23:44: Darum sind die Leute auf diese Seite gekommen und auf einmal sollte man das bei Join machen, weil die ja nun mal deren Streaming-Portal waren.
00:23:53: Da war ganz viel ... Ja, noch nicht mal mehr richtig Managen von Inhalten.
00:23:58: Sondern erst mal auch ganz viel Menschenmanagen und irgendwie verstehen was haben alle für Ängste und Unsicherheiten?
00:24:08: Das war sehr spannend aber es war ein schwieriger Moment um da reinzukommen das würde ich schon sagen.
00:24:14: Ich habe das ein halbes Jahr gemacht bei dem SVP der quasi dafür verantwortlich war.
00:24:19: Und ich bin mitgelaufen und er war sozusagen seine Referenz, musste aber auch erst mal dieses ganze Konstrukt verstehen was riesig war zu dem Zeitpunkt.
00:24:30: Ja vor allem wenn man gerade aus dem Master rauskommt.
00:24:32: klar man hat die Praxisprojekte und man hat ja schon vorher die Erfahrung.
00:24:35: aber es ist ja noch mal etwas anderes wenn's dann auf einmal richtig richtig losgeht um man acht Parteien hat und die man sich ja so kümmern muss.
00:24:43: Ja.
00:24:44: Okay, ich verstehe und dann also halbis Jahr warst du da?
00:24:47: Und dann ging der Switch zu Richtung Podcast.
00:24:52: Ging es dann auch recht schnell raus aus dem TV-Rein in den Podcast... ...und da warst Du bei For Your Ears Only.
00:25:00: Fio!
00:25:01: Oh, Fio heißt
00:25:02: das?!
00:25:03: Ja, fio.
00:25:03: Also he's it yeah.
00:25:05: Oh okay.
00:25:07: Und dort warst DU Audio Content Producerin.
00:25:10: Warum der Wechsel ist klarer geworden?
00:25:13: Was hast du dort gemacht?
00:25:15: Da habe ich was ganz Tolles gemacht.
00:25:18: Das war ein absoluter Traumjob, leider gibt es das Produkt nicht mehr.
00:25:24: Aber nach den drei Gründern gab es quasi drei Gründe, die innerhalb von ProSieben so ein schnelles Beiboot ... sagt man ja immer, gegründet haben.
00:25:36: Und ich war die erste richtige Mitarbeiterin und habe ja Audio Content-Producerinnen... Ich glaube wir haben uns den Titel damals mein Chef und ich gemeinsam ausgedacht weil wir irgendwie überlegt haben okay was mache ich denn hier eigentlich.
00:25:51: oder was soll ich machen?
00:25:53: Genau!
00:25:54: Und im Endeffekt sollte ich Audio Content produzieren und das Ganze halt ... Das war bei Fajo immer die Idee Wir machen nicht Podcast, sondern wir machen eigentlich Blockbuster für die Ohren.
00:26:08: So haben wir das damals genannt und das war natürlich einerseits Audio-Dokus wie man sie heute, wie Santa Mea eigentlich findet also dass was die Öffentlich-Rechtlichen machen die Peter Teal Story und so.
00:26:20: Das haben wir eigentlich ich würde jetzt mal sagen als Erste gemacht in Deutschland zumindest und was wir aber auch machen wollten waren wirklich so Blockbuster ja wie Filme für die ohren Also die Idee, dass du eine deutsche Stimme von Scarlett Johansen oder ne deutsche Stimmer von Robert De Niro hast und die sprechen Rollen.
00:26:44: Wir machen wirklich quasi höher Spiele – also nicht höher Bücher sondern höher Spielen mit unterschiedlichen Stimmen, unterschiedlichen Charaktern.
00:26:57: Und das machen wir!
00:26:58: Und Audioblockbuster Und das war eine sehr tolle Idee und wir haben ganz, ganz tollen Content gemacht.
00:27:05: Und ganz viel gibt es auch noch leicht versteckt in der Podcast-App eurer Wahl.
00:27:12: aber wir waren ein bisschen im Nachhinein würde ich sagen zu früh für den Markt weil der deutsche Markt noch nicht mal mehr richtig wusste was Podcasts eigentlich sind geschweige denn dass man für Podcast zahlen soll.
00:27:26: Das war damals natürlich total neu.
00:27:30: Und genau, die deutsche Öffentlichkeit musste erst mal lernen was das Podcast und nicht dann gleich noch den Switch machen zu.
00:27:38: Was sind eigentlich Audio-Blockbuster?
00:27:39: Was sind Audio-Docus?
00:27:41: also... Das war einfach ein bisschen viel!
00:27:44: Ja es glaube ich.
00:27:45: Ich glaub aus dem Podcast kam ja auch erst so während Corona glaube ich
00:27:48: oder?!
00:27:49: Genau.
00:27:51: Wir waren während Corona, aber da sind wir gelanscht und dann hat das nicht genug verfangen dafür ... Genau.
00:28:02: Also, dass wir da mit richtig Geld verdienen oder das ProSieben damit verdient?
00:28:06: Ah, wie
00:28:06: schade!
00:28:08: Okay... Da warst du zwei Jahre, zwei Monate, hab ich gesehen und dann ging's wieder weiter.
00:28:13: aber du bist dem Podcast treu geblieben bei Seven One als Producerin.
00:28:19: Was hast du dort gemacht?
00:28:20: Was waren deine Main Tasks?
00:28:21: Ich bin dann quasi nachdem das eingestellt wurde, Fayo, bin ich zu Seven One.
00:28:26: Das hat sich angeboten weil das ist ja die Podcastvermarktung von ProSieben Und ich muss sagen, das war auch hochspannend.
00:28:34: Weil die natürlich ein ganz anderes Geschäft gemacht haben und das funktioniert wahnsinnig gut!
00:28:41: Also heute hat Seven One Audio Studio Bomans gekauft.
00:28:44: also man sieht da ist auf jeden Fall viel viel Umsatz dahinter und das fand ich sehr spannend.
00:28:52: Da habe ich aufgebaut eigentlich die Produktion bis dahin Studio Bommens zum Beispiel, die Podcast produziert mit Joko Klaas und wem auch immer.
00:29:05: Damals gab es ja andere als heute und irgendwann kamen Seven One auf die Idee okay aber wir könnten ja auch eigentlich selber ein paar Sachen produzieren.
00:29:15: und genau da habe ich zb mit Evelyn Weigert das sie Stubborn Hopper Hoppe Scheiter nicht weiß gar nicht wie das heute heißt aber es gibt ihn auf jeden Fall noch einen sehr schönen Eltern-Podcast Und da habe ich quasi die Vermarktungsbrille dann aufgesetzt im Podcastbereich.
00:29:30: Also von Content eher zur Vermarkung.
00:29:34: Hättest du auch mal los gehabt, aktiv das mitzukonzipieren anstatt es zu vermarkten beim Podcast?
00:29:40: Ja, das war ganz schön an meiner Rolle da, dass sich das gemacht hat.
00:29:43: Da hab' ich wirklich konzipiert und produziert aber natürlich immer mit der Vermarktsbrille auf.
00:29:50: Okay,
00:29:50: verstehe.
00:29:51: Genau!
00:29:54: Jetzt geht es schon weiter.
00:29:55: Bei Agon habe ich dann wirklich mitproduziert und auch konzipiert, weil da waren wir noch mal was anderes.
00:30:04: Da waren wir ja Auftragnehmer.
00:30:05: Also da haben wir Ideen an große Unternehmen gepitscht also unter anderem öffentlich-rechtliche und so.
00:30:13: Das war dann nochmal ein anderer Take
00:30:16: Voll, ganz viele verschiedene Perspektiven rund um Podcast.
00:30:19: Naja nice!
00:30:20: Und wenn jetzt mal zurückblickst auf diese drei Stationen gibt's da einen Moment oder ein Produkt?
00:30:25: Oder eine Idee, auf die du ganz besonders stolz bist.
00:30:28: rückblickend?
00:30:30: Ich würde auf jeden Fall sagen das was wir bei FAIO am Anfang gemacht haben weil wir haben mit der SC zusammen eigentlich deren Podcast Abteilung mit aufgebaut, weil wir quasi die Abnehmer dafür waren.
00:30:43: Und wir haben ein ganz tolles Produktdeutscher Abgründe.
00:30:46: da ging es um den ganzen NSU-Fall Den haben wir aufgedröselt.
00:30:50: Wir haben aber auch Going to Ibiza über dieses ganze Strache in Österreich Den Fall, ähm, achtzundsechzig München Auch super spannend Also ganz ganz tolle Doku-Podcasts Die man auch wenn man gut sucht findet man sie Und genau, also das oder auch einfach auf die SZ geht.
00:31:10: Die haben sie alle noch im Portfolio.
00:31:13: Das hat ganz großen Spaß gemacht da bin ich super stolz drauf.
00:31:17: und bei Agon hatten wir auch einen tollen Podcast.
00:31:20: Trauer und Touren Schuhe den gibt es heute so noch und da geht's um Erinnerungskultur in Deutschland.
00:31:28: Ich hab ganz viel gelernt.
00:31:29: Also war sehr viel kleinerer Podcast natürlich aber sehr schön
00:31:36: Okay.
00:31:37: Also du blickst sehr happy zurück auf deine Zeit bei Rundrum Podcast, richtig?
00:31:40: Absolut ja!
00:31:42: Okay nicht das so trotz hast du dir gedacht dann im Januar vierundzwanzig es geht weiter.
00:31:47: Dann ging's zu Gruner und Ja damals ja noch zu Gala und VIP.de.
00:31:52: Warum als Business Digital Business Managerin also immer wieder beim Managing angekommen?
00:31:57: warum dann doch was anderes?
00:32:00: Ja, du hast es ja schon jetzt viel gefragt.
00:32:03: Es war dann doch sehr viel Podcast und es war vor allem wirklich jede Perspektive die man in diesem Business glaube ich in dem Podcast-Business haben kann habe ich da irgendwie gesehen und ich war dann irgendwann so ein bisschen ... Ich will nicht sagen durch mit Podcasts aber ich bin jetzt heutzutage sehr froh dass ich Podcast hören kann wenn ich sie hören will und nicht weil das mein Job ist.
00:32:27: Ich war genau, ich hatte es so ein bisschen durchgespielt plus der Markt hat sich auch konsolidiert.
00:32:33: Also das ist ja kein großer Markt in Deutschland aber deswegen haben sich die Player relativ aufgeteilt also... Es gab da eine Goldgräberstimmung am Anfang und die ist so ein bißchen abgeflaut und deswegen wollte ich da irgendwann mal raus und habe dann diese Stelle bei Der Gala gesehen Ausgeschrieben von Henning, lustigerweise über den HMS-Verteiler.
00:33:04: Damals bin ich auch gerade in Urlaub.
00:33:06: Ich kam nämlich aus dem Urlaub und damals bin ich in den Urlaub gefahren und dachte mir, danach kümmere ich mich mehr darum.
00:33:13: Dann habe ich mich da beworben weil ich eine große Liebe zur Gala habe seit ich in der Schule bin.
00:33:22: Da habe ich irgendwann mal über meinen Partneronkel Vor langer Zeit Anzeigenleiter beim Stern und deswegen bei Gruna immer unterwegs.
00:33:32: Und der hatte immer das Geolino-Abo.
00:33:38: Da war ich dann irgendwann mit, ich weiß nicht, dreizehn, vierzehn, hab ich gesagt, ey ... Können wir das mal irgendwie umswitchen?
00:33:44: Weil geolino finde ich gar nicht mehr so interessant!
00:33:47: Und er meinte ja was willst du denn?
00:33:50: Dann habe ich mir die Gala damals ausgesucht.
00:33:53: Dann hat mein Vater immer, wenn mein Zeugnis gut war, das Gala-Abo verlängert.
00:33:59: Toll!
00:34:00: Ja und so war jeden Donnerstag, wenn ich von der Schule nach Hause kam, war das Allerschönste mich eine halbe Stunde oder Stunde... halbe Stunde wahrscheinlich, mich mit der Gala hinzusetzen und die Gala durchzuarbeiten.
00:34:16: Genau!
00:34:17: Und deswegen habe ich dann diese Stelle gesehen und dachte mir mein dreizehnjähriges Ich finde das sicher super.
00:34:28: Aber auch mein jetzt dreientreißigjähriges ich finde es immer noch super
00:34:33: Richtig tolle Geschichte, damit habe ich gerade gar nicht gerechnet.
00:34:35: Weil manchmal ist es auch einfach so ja das hat sich so ergeben und das Produkt ist cool aber du bist ja wirklich sehr verbunden mit der Gala.
00:34:42: Und weißt du noch was dich damals an der gala fasziniert hat als junges Mädchen?
00:34:48: Ja also natürlich die reichen und schönen dieser welt Aber auch und das ist ja etwas was uns heute glaube ich allen sehr gut tut und warum die gala Ja, auch digital sehr viel gelesen wird.
00:35:00: Eskapismus einfach mal abschalten von deinem Alltag und ja die irgendwelche Leute an diesem heißen Tag im Bikini anschauen oder Red Carpet Loks so ein bisschen wegträumen.
00:35:16: und ja ich glaube vor allem das Ja, es wegträumen und eine andere Welt.
00:35:25: Das war ja bevor's Instagram gab.
00:35:28: Wahrscheinlich das was heute Instagram auch viel macht aber sehr viel ruhiger weil es ja eine Print.
00:35:35: also nicht so aufgeregt und du musstest nicht am Zahn der Zeit sein sondern die hast du halt einmal die Woche gelesen.
00:35:42: Und klatsch und tragisch.
00:35:43: ich glaube dass ist bei jedem irgendwie drin
00:35:47: voll.
00:35:48: Und was würdest du heute sagen, bist du eher bei Gala-Team Print noch?
00:35:52: Wenn du es privat konsumieren wirst.
00:35:53: Müsstest oder online unterwegs?
00:35:57: Das ist jetzt sehr schwer zu sagen.
00:35:59: Also ich freue mich immer noch ... Immer wenn ich ins Office gehe und dann liegt da die Gala.
00:36:04: Ich kann sie mitnehmen.
00:36:05: Freu' ich mich immernoch.
00:36:08: Aber ich seh natürlich auch... Also genau mein Job ist halt vor allem digital.
00:36:13: deswegen.
00:36:16: Ich muss sagen, seitdem ich da angefangen habe, dass jetzt seit zweieinhalb Jahren die Redaktion ... das ist einfach Wahnsinn.
00:36:22: Also Print sowie Digital sind so tolle Menschen, die da arbeiten und darum kann ich mich gar nicht entscheiden.
00:36:31: Versteh ich?
00:36:32: Sind die bei euch getrennt online und Print-Redakteurinnen?
00:36:35: Klar es gibt Leute, die sind eher Print Urgesteine und können das auch alles besser.
00:36:42: Wir haben eine Digitalredaktion, eine Print-Redaktion die sehr ineinander verwoben sind.
00:36:48: So richtig getrennt nicht mehr!
00:36:52: Was machst du eigentlich in deinem Job?
00:36:54: Du machst das Digitalgeschäft aber was kann man sich darunter vorstellen?
00:37:00: Ja, viel.
00:37:01: Also es ist so eine klassische Rolle wie wir sie früher als wir nach HMS waren.
00:37:07: und welche Stellen gibt's da draußen?
00:37:10: Es ist ganz viel Stakeholder-Management.
00:37:13: also wirklich... Genau das, was man gelernt hat.
00:37:18: Alle immer wieder abholen und Bescheid geben und Infos weitergeben.
00:37:23: Und im Endeffekt das Ganze zusammenhalten.
00:37:26: Das, was ich am Anfang beschrieben habe mit Managen und irgendwie so die Klammer bilden ... Das mache ich.
00:37:34: Natürlich schaue ich super viel auf Zahlen.
00:37:37: Die sind nun mal unser Rückgrat.
00:37:40: Ich schau ganz viel auf Vermarktungen also... Genau, wie viel Geld verdienen wir damit?
00:37:47: Neue Produkte.
00:37:48: Was können wir noch machen um Gala-Nutzerinnen an uns
00:37:52: zu binden?
00:37:54: Wie können wir das Marketing im weitesten Sinne?
00:37:57: Also was können wir alles rund um die Gala machen?
00:38:01: also genau es ist sehr sehr vielfältig.
00:38:03: Das ist total schön weil jeder Tag ist so ein bisschen anders aber auch Ja, ganz offen.
00:38:10: Manchmal natürlich herausfordernd weil einfach sehr viele Bälle in der Luft sind die aufgefangen gehören.
00:38:19: Das glaube ich dir vor allem wenn man von einem klassischen Printmagazin wahrscheinlich startet.
00:38:22: die Zielgruppe mitzunehmen ins digitale stelle ich mir aktuell auch sehr schwer.
00:38:26: Ja, das haben wir super geschafft bei der Gala.
00:38:29: Das ist echt toll!
00:38:30: Also die Gala konkurriert digital nicht mit Bündchen wie sie es ja bei Print machen würde sondern viel eher mit ganz großen also Bild und Spiegel und SZ und so genau.
00:38:43: Das auch gerade ein bisschen unser Problem weil ganz viele ja SZ- und Spiegel auch merken Sie können nicht nur mit Politik irgendwie reichweite machen, sondern auch mit etwas leichteren Themen wie Victoria Beckham und Co.
00:39:00: Genau das merken wir richtig.
00:39:01: also dass dieser Eskapismus den anderen Marken jetzt auch den Leuten irgendwie geben wollen, dass der uns ein bisschen was wegnimmt.
00:39:10: aber wir sind immer noch das Original.
00:39:13: Ja sehr gut!
00:39:14: Und hast du irgendwelche Skills aus der Podcastwelt mitgenommen die du in deinem Job aktuell bei Dagala gut verwenden kannst?
00:39:22: Ich würde sagen Dieses Ganze ist jetzt so abgedroschen.
00:39:27: Storytelling, aber Inhalte erlebbar machen und vor allem mit ... wirklich mit so Redaktionen und mit Inhaltsmenschen zusammenarbeiten.
00:39:40: Also ich glaube eben, so kreative die man dann manchmal... das klingt so kreative!
00:39:47: Nee aber die man denn manchmal bremsen muss, aber manchmal auch vor allem anfeuern und mitnehmen also genau dieses ganze Managen von Inhalten.
00:39:59: Das glaub' ich habe ich mitgenommen von da
00:40:02: Okay, nice.
00:40:03: Dann
00:40:04: springen wir noch mal ein bisschen weiter zurück wieder Richtung HMS.
00:40:07: Was würdest du sagen abgesehen vom Stakeholder Management?
00:40:10: Welche Fähigkeiten oder auch Skills hast du hier erworben die du ganz automatisch benutzt und vielleicht gar nicht mehr aktiv daran denkst dass sie von hier kommen?
00:40:20: Ich glaube offen im Business Kontext auf Menschen zu gehen.
00:40:27: also Vielleicht ist es auch networking.
00:40:30: aber Ja, Networken so noch ein bisschen mehr als das oder noch etwas anders.
00:40:40: Also genau sich nicht zu Schade sein Sachen nachzufragen wo man das noch nicht ganz genau verstanden hat.
00:40:48: also weil ich gemerkt habe die Leute sehen das eher immer als Freuen sich wenn Leute Nachfragen und ins Gespräch kommen wollen.
00:40:58: Genau vielleicht eine Offenheit gegenüber Menschen.
00:41:03: Du hast gerade schon Netzwerken erwähnt, gab es auch einen Moment wo beispielsweise durch das Netzwerk die HMS dir eine Tür aufmachen konnte?
00:41:11: Durch die man natürlich schon selbst gehen muss aber sie ein bisschen aufgemacht hat?
00:41:16: Ja Henning also der macht jetzt Brigitte hat mich eingestellt und mit mir zusammen noch die Gala gemacht.
00:41:23: Henning Mayfatt aus MM-VI und er hat mir meinen Job bei Gruner quasi gegeben.
00:41:32: Natürlich habe ich mich da auch beworben und irgendwie Vorstellungsgespräche gehabt, aber im Endeffekt auch dadurch dass er das natürlich bei uns in den Verteiler geschickt hat.
00:41:41: also sonst hätte ich diese Stelle gar nie gesehen.
00:41:44: Ich war gar nicht so aktiv auf der Suche, aber ja würde ich schon sagen okay
00:41:49: nice die Medienbranche ist ja nicht mehr die von
00:41:59: Ja, dafür kenne ich natürlich euren Lehrplan jetzt nicht so gut.
00:42:04: Und wahrscheinlich steht es auch heutzutage da natürlich drauf.
00:42:07: aber ja KI!
00:42:09: Ich glaube das ist einfach das Thema und eigentlich in jedem Feld.
00:42:17: Wahrscheinlich wenn ihr in der Medienbranche anfängt... Es ist einfach wahnsinnig wichtig sich damit gut auszukennen Ideen generieren zu können, damit arbeiten zu können.
00:42:29: Und dann habt ihr wahrscheinlich auch einen Mehrwert gegenüber den Leuten die ... Genau sie das nicht im Studium hatten oder sich während des Studiums schon damit beschäftigt haben.
00:42:41: Ja also ja KI Das Thema gerade wirklich
00:42:45: absolut.
00:42:46: Dann gibt es jetzt noch drei schnelle Fragen zum Schluss an dich.
00:42:50: Wir hatten es eben schon ein bisschen angesprochen.
00:42:54: Welches Lieblingsmedium du hast?
00:42:55: Das konntest du nicht beantworten, aber ich frage jetzt ganz frech noch mal.
00:42:59: Gibt es wirklich keins was du am allerliebsten konsumierst?
00:43:04: Nein gibt das nicht!
00:43:05: Ich mag sie alle und ich finde alle haben ihre Berechtigung und gehören irgendwie zusammen.
00:43:11: also so jedes hat... Genau, hat so seinen Moment.
00:43:14: Also ob es jetzt irgendwie im Urlaub ein Buch lesen?
00:43:17: Das kann nichts... Kann das ersetzen?
00:43:20: Podcasts hören?
00:43:21: Irgendwie wenn du unterwegs bist auch das kann nicht ersetzen.
00:43:25: irgendwie dann eine Tageszeitung!
00:43:29: Das ist auch super wichtig, ob du die jetzt digital oder als richtige Zeitung liest aber auch sowas wie Magazine also Spiegel, Gala was auch immer.
00:43:40: Also nee Fernsehen, WM gerade also ich muss wirklich sagen Streaming alles hat seine Berechtigung und ich habe keinen Lieblingsminister.
00:43:50: Ich würde sagen Medien einfach.
00:43:52: Okay dann aber vielleicht kannst du mir da ja eine Antwort geben.
00:43:56: zum Thema Buch Podcast oder Serie.
00:43:58: gibt es gerade irgendwas, was du gerade jedem um dich herum empfiehlst?
00:44:02: Ja etwas Lustiges.
00:44:04: Was nämlich hier in der Finkenau spielt.
00:44:06: Töchter einer anderen Zeit eine Trilogie über Hebamme in der Finkenau zwischen den Weltkriegen und dann quasi nach dem Zweiten Weltkrig.
00:44:21: Also ganz schön.
00:44:23: Und natürlich super nett, weil sie laufen hier in der Gegend rum und sind am Jungfernstieg.
00:44:29: Ganz viel gibt es noch, was Sie beschreiben ... Ja, ganz toll!
00:44:35: Eine Supertrilogie passt hier gut in diese Räumlichkeiten.
00:44:40: Das war ja mal eine Geburtsklinik, die fing genau.
00:44:43: Und lustigerweise bin ich auch geboren.
00:44:46: Wow, du hast ne richtige Verbindung zu HMS.
00:44:50: Ja, ultra spannend.
00:44:51: Und wo findet man das?
00:44:54: Überall also bei Amazon aber natürlich beim Buchhandel, bei der Buchhandlung ihres Eures Vertrauens.
00:45:00: Okay okay ja sehr spannend.
00:45:02: ich schau mal rein.
00:45:03: letzte Frage an dich was würdest du sagen zu potenziellen Studierenden die sich überlegen an der HMS zu studieren?
00:45:10: machen
00:45:11: einfach machen Einfach
00:45:12: machen
00:45:13: Super!
00:45:13: Das ist mal ein eins nach Schlusswort.
00:45:15: Vielen Dank dass Du es heute auf Dich genommen hast bei der Hitze
00:45:18: Danke euch.